Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ein wahnsinnig seriöser Typ

SCHWERTE Im Seitenschiff lodern Flammen, bunte Sterne kreisen über die Decke, ein Schriftzug leuchtet auf. Beim zehnten Kinderbibelmusical in St. Marien spielen die Wände nicht nur eine tragende Rolle.

von Von Nicole Jankowski

, 25.11.2007
Ein wahnsinnig seriöser Typ

Dieses Standbild sollen alle im Reiche anbeten.

Nach Babylon entführten die Musicalkids bei der Premiere am Samstag ihr begeistertes Publikum. Denn dorthin wird auch Daniel, ein Junge aus Jerusalem, verschleppt. Zur Strafe in den Feuerofen geworfen Linkes Seitenschiff, Szene 1. Die Verbannten am Hof des Königs. Daniel und seine Freunde weigern sich, nach der Tora verbotene – nichtkoschere – Nahrung zu essen. „Ist doch krass, dass die das einfach voll durchziehen“, wundern sich die anderen. „So viel Mut hätt‘ ich auch gern“, singt der Kinderchor unter Leitung von Doro Wolfgart. Die Band von Michael Störmer sorgt wie immer für den passenden Sound.        Doch die nächste Prüfung lässt nicht lange auf sich warten. Rechtes Seitenschiff, Szene 2. König Nebukadnezar hat ein Standbild bauen lassen, detailreich gestaltet vom Kulissen-Team Susanne, Peter und Georg Pyzalla. Dies sollen alle im Reich anbeten – nur Daniels Freunde weigern sich und werden zur Strafe in den Feuerofen geworfen. Doch Gottes Engel retten sie. Gegner stellen Daniel eine Falle Weil Daniel, „ein wahnsinnig seriöser Typ“, sich nichts zuschulden kommen lässt,  stellen ihm seine Gegner eine Falle. Mittelschiff, Szene 3. Große und kleine Löwen schleichen fauchend und Krallen zeigend durch die Reihen. Daniel soll in die Löwengrube geworfen werden, weil er ein Gesetz Königs Darius missachtet hat. Die Engel retten auch ihn. Mit viel Engagement und Eifer umgesetzt Detailreich und liebevoll inszeniert, mit Engagement und Eifer umgesetzt, begeisterten die 70 Mitwirkenden das Publikum. „Diesmal steckten viele kleinere Kinder in verantwortungsvolle Rollen, weil viele ältere nach zehn Jahren ausgeschieden sind“, erklärt Regisseurin Walburga Schnock-Störmer die Aufregung vor der gelungenen ersten Aufführung. Anna Lena Froese (Daniel) gibt sich nach der gelungenen Premiere gelassen. Richtig nervös sei sie nicht gewesen, erklärt die 12-Jährige. „Aber ein bisschen Lampenfieber ist immer gut“, weiß Nora Isabel Schöpe (Darius) aus Erfahrung.  In sechs Jahren hat sich die 14-Jährige vom Palastwedler zum König hochgedient.  

Lesen Sie jetzt