Sanierungsarbeiten im Nordkirchener Hallenbad

NORDKIRCHEN Wer momentan am Hallenbad im Schlosspark vorbeigeht, der kann eventuell ein leises Hämmern hören. Warum, erklärt Nordbert Averdung, Geschäftsführer der Betreiberfirma.

von Von Daniel Maiß

, 20.07.2008, 14:53 Uhr / Lesedauer: 2 min
Blicken optimistisch in die Zukunft, nachdem sie einiges in das Hallenbad am Nordkirchener Schlosspark investiert haben: (v.l.) Badleiter Mario Lülf, Bürgermeister Friedbert Drebing und Norbert Averdung, Geschäftsführer der Betreiberfirma Aqua Park.

Blicken optimistisch in die Zukunft, nachdem sie einiges in das Hallenbad am Nordkirchener Schlosspark investiert haben: (v.l.) Badleiter Mario Lülf, Bürgermeister Friedbert Drebing und Norbert Averdung, Geschäftsführer der Betreiberfirma Aqua Park.

„Es geht darum, Legionellen zu bekämpfen, das war früher nur mit einem extrem hohen Energieaufwand möglich“, erklärt Norbert Averdung, Geschäftsführer der Betreiberfirma. Zwar wurden auch bisher die vorgeschriebenen Werte eingehalten, nun ist aber ausgeschlossen, dass sich Legionellen überhaupt bilden können. „Es gab aber nie Probleme, das ist einfach nur eine kostengünstigere Variante“, betont Friedbert Drebing, Bürgermeister der Gemeinde Nordkirchen, die das Hallenbad mit 150 000 Euro pro Jahr bezuschusst. „Der Betreiber ist ein Glücksfall für Nordkirchen. Mit den Investitionen bestätigt Aqua Park das entgegen gebrachte Vertrauen.“

Beim dritten Bereich ist Averdung auf einen Wunsch der Badegäste eingegangen. Die hatten schon mehrfach den Zustand der Duschen angemahnt. Und so sind Handwerker momentan dabei, die Herren- und die Damen-Dusche neu zu verfliesen. „100 000 Euro sind für uns als kleines mittelständisches Unternehmen eine Menge Geld. Unsere Investition soll zeigen, dass wir auf dieses Bad setzten. Ich bin mir sicher, dass wir hier langfristig Erfolg haben werden. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Land klappt hervorragend“, so Averdung. Bürgermeister Drebing ging noch einmal auf kursierende Gerüchte ein. „Entgegen vieler Äußerungen, wird es hier kein Spaßbad geben, das war nie geplant. Uns geht es darum, den Standard zu halten.“ Einen kleinen Ausblick gab Averdung dann abschließend.

„Die Eintrittspreise bleiben erst einmal so, wie sie sind.“ Zudem wird der Geschäftsführer den Sauna-Bereich genau beobachten. „Wenn es hier gut läuft, werden wir auch da investieren.“ Um sich den Nordkirchenern zu präsentieren, findet am 15. August ein Tag der offenen Tür statt.

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