RKI erklärt weitere Regionen in Europa zu Corona-Risikogebieten

Coronavirus

Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen hat die Bundesregierung am Mittwoch etliche weitere Regionen in Europa zu Corona-Risikogebieten erklärt. Ein Überblick.

Berlin

09.09.2020, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Robert-Koch-Institut hat weitere europäische Städte und Regionen zu Risikogebieten erklärt.

Das Robert-Koch-Institut hat weitere europäische Städte und Regionen zu Risikogebieten erklärt. © picture alliance/dpa

Etliche weitere Regionen gelten seit Mittwoch als Corona-Risikgebiete. Darunter sind auch die tschechische Hauptstadt Prag und die französische Insel Korsika, wie das bundeseigene Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte.

Konkret wurden folgende Regionen neu als Risikogebiete eingestuft:

  • Frankreich: die Regionen Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Auvergne-Rhone-Alpes sowie Korsika.
  • Schweiz: die Kantone Genf und Waadt (Vaud).
  • Kroatien: die Gespanschaften Dubrovnik-Neretva und Pozega-Slavonia.
  • Tschechien: die Stadtregion Prag.
  • Rumänien: der Kreis Iasi.

Nach Einreise aus Risikogebiet in Quarantäne

Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben. Eine Reisewarnung, die vom Auswärtigen Amt ausgesprochen wird, geht weiter. Sie ist zwar kein Reiseverbot, aber eine abschreckende Wirkung ist beabsichtigt. Und sie hat eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolge laut RKI nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesgesundheitsministerium, das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium. Über die Risikogebiete führt das RKI eine Liste, die fortlaufend aktualisiert wird. Sie umfasst derzeit etwa 130 Staaten von Ägypten über Russland bis zu den USA.

RND

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