Rentier-Besitzer: Weihnachtsgeschäft wegen Corona weggebrochen

Unternehmen vor der Pleite

Schöne Bescherung: Die Rentier-Vermietung ist wegen Corona um 95 Prozent zurückgegangen. Mit dieser alarmierenden Zahl wird der Besitzer einer der größten Herden Englands zitiert.

London

14.10.2020, 20:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
George Richardson Besitzer von Rent-a-reindeer hat finanzielle Probleme. Während der Pandemie wollten keiner Rentiere  mieten.

George Richardson Besitzer von Rent-a-reindeer hat finanzielle Probleme. Während der Pandemie wollten keiner Rentiere mieten. © picture alliance/dpa

Die Corona-Krise vermiest britischen Rentierbesitzern das Weihnachtsgeschäft. Während der Pandemie wollten Einkaufscenter und Schulen keine Rentiere für Weihnachtsmann-Auftritte und Schlittenfahrten mieten, zitierte die Nachrichtenagentur PA am Mittwoch George Richardson, Besitzer einer der größten Herden in England.

Die Buchungen seien um 95 Prozent zurückgegangen. Dabei seien die Wochen rund um Weihnachten die einzige Einnahmequelle des gesamten Jahres. „Niemand will ein Rentier mitten im Sommer“, sagte Richardson.

Er hält die Tiere auf Feldern in Cold Hesledon im Nordosten Englands.

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