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Familie Seggewiß präsentierte ihren schönen Garten

Offene Gartentage

RAESFELD Im Jahr 2000 hat Familie Seggewiß angefangen, ihren Garten zu gestalten, vorher war es ein Nutzgarten. Seit letztem Jahr nehmen sie Teil an den „offenen Gartentagen“ und öffnen ihn für das Publikum.

von Von Werner Wenig

, 18.05.2010
Familie Seggewiß präsentierte ihren schönen Garten

Familie Seggewiß freute sich über die Besucher in ihrem schönen Garten.

Die Gemeinde Raesfeld unterstützt sie dabei. „Der Tourismusverband und die Gemeinde stehen hinter uns, die Zusammenarbeit klappt gut“, verrät Thomas Seggewiß. Er sieht die viele Arbeit belohnt. „Wir haben Jahre gebraucht, den Garten zu gestalten, doch es hat sich gelohnt“, freut er sich. „Bereits im vorigen Jahr hatten wir bei nur zwei Terminen mehrere hundert Besucher. Besonders beliebt war der Lichterabend.“ Regina und Thomas Seggewiß vertreten bei der Gestaltung ihres Gartens eine klare Philosophie. „Wir wollen einen interessanten Garten gestalten, in dem immer wieder etwas Neues entdeckt werden kann, in dem aus wenig viel gemacht wird, und der auch die Kinder an die Natur und deren Früchte heranführt.“ Interessante Ecken Geht man durch den Garten, entdeckt man immer neue interessante Ecken, viele ausgefallene Ideen machen ihn zu einer wahren Fundgrube. Ungewöhnlichen Dingen begegnet man. So wurde aus einem Isolator einer Hochspannungsleitung ein Brunnen geformt, und eine Kohlelore der Zeche Nordstern dient als Holzgrill. „Wir gehen selbst gerne in andere Gärten und holen uns Anregungen.“ Zu Holz haben sie eine besondere Beziehung, was kein Wunder ist, denn beide sind gelernte Schreiner. Aus Liebe zu seinem Garten hat Thomas Seggewiß eine „Elternauszeit“ genommen. So hat er Zeit für die beiden Kinder und natürlich für die Gestaltung des Grüns.Zwei Palmgruppen

Der besondere Stolz sind zwei Palmengruppen, die auch in dem für diese Pflanzen sehr nördlichen Klima gedeihen. „Der letzte Winter hat den Palmen sehr zugesetzt, da war ein besonderer Schutz nötig. Aber wir haben es geschafft, sie haben überlebt.“ Er ist stolz darauf, alles selbst zu machen. So will er zeigen, dass auch mit begrenztem Aufwand ein gut gepflegter, blühender Garten entstehen kann. Nicht mehr als acht Stunden wöchentlich wendet er auf. „Kein Gartenplaner, kein Landschaftsgärtner war hier tätig“, lacht er, „dennoch bringen wir immer neue Ideen ein, immer wieder verändert sich irgendetwas.“ Eine dieser Ideen ist die Integration von Kunstwerken in den Garten. Die Künstlergruppe „Eigenart“ aus Borken präsentiert Bilder und Skulpturen, die sich harmonisch in die grünen Inseln einfügen.