Quartiersmanagement in Nordkirchen: An diesen Themen arbeitet „Mino“

Miteinander in Nordkirchen

Inklusion, Mobilität und die 1000-Jahr-Feier der Gemeinde: Das sind nur drei von vielen Themen, an denen das Quartiersmanagement „Mino“ zurzeit arbeitet. Vieles davon wird bald sichtbar.

Nordkirchen

, 22.06.2020, 20:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Quartiersmanagement Nordkirchen (Mino): Bastian Rinke, Anne Behlau und Sofie Eichner

Das Quartiersmanagement Nordkirchen (Mino): Bastian Rinke, Anne Behlau und Sofie Eichner © Karim Laouari (Archiv)

Noch bis zum 31. Dezember 2021 setzt das Quartiersmanagement „Miteinander in Nordkirchen“ (Mino) seine Arbeit in der Schlossgemeinde fort. In einem Zwischenbericht erklärte Verwaltungsmitarbeiterin Alina Kundt jetzt im Schulausschuss, mit welchen Schwerpunkten sich die Mino-Mitarbeiter in diesen noch rund eineinhalb Jahren beschäftigen werden.

So sei das übergeordnete Ziel die inklusive Ortsentwicklung, erklärte Kundt. Mit im Boot sitzen von Beginn an neben der Gemeinde selbst auch die Kinderheilstätte und die Caritas. Das Mino-Team wiederum hat die Aufgabe, die einzelnen Aktionen und Ideen zu koordinieren. Sechs sogenannte Zukunftsthemen sind derzeit in Arbeit, viele mussten allerdings durch die Corona-Pandemie und die damit einher gegangenen Kontaktbeschränkungen zuletzt pausieren.

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Davon betroffen war beispielsweise die Projektgruppe „Arbeit“. Ihr Ziel sei es, lokale Akteure, wie die Caritas-Werkstätten, die Gesamtschule und ansässige Unternehmen besser zu vernetzen, um Zugänge in Arbeit und Ausbildung zu erleichter, erklärte Alina Kundt. Wegen des Kontaktverbots habe die zugehörige Lenkungsgruppe allerdings noch nicht tagen können.

Die zweite Projektgruppe „Kooperationsklassen“ hingegen konnte zweimal tagen. Die Gruppe arbeitet an Möglichkeiten, wie die Kooperationsklassen zwischen Mauritiusschule und Maximilian-Kolbe-Schule ausgebaut werden können.

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Pausieren musste auch die Projektgruppe zur 1000-Jahr-Feier der Schlossgemeinde. Für das Jubiläumsjahr 2022 liegen dennoch bereits über 60 verschiedene Ideen vor, die zurzeit konkretisiert werden, so Alina Kundt.

Mit dem Thema „Unterstützte Kommunikation“ beschäftigt sich eine weitere Gruppe, die unter anderem an Kommunikationstafeln für Unternehmen in Nordkirchen arbeitet. Diese Tafeln sollen Menschen, die Schwierigkeiten mit der Kommunikation haben, dabei helfen, sich leichter mitzuteilen.

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„Des Weiteren ist im Sommer 2021 ein Benefiz-Konzert unter dem Titel ‚Eine Stimme geben‘ im Schlossinnenhof geplant, kündigt Alina Kundt an.

Ebenfalls coronabedingt konnte sich die Projektgruppe „Seniorinnen und Senioren noch nicht treffen. In der Zeit des strikten Kontaktverbots habe es allerdings eine Vielzahl von Hilfsangeboten über die Ehrenamtsbörse gegeben. Allerdings nur zwei Anfragen zur Einkaufshilfe wurden bedient berichtete Kundt.

Die sechste Projektgruppe zum Thema „Mobilität“ habe sich um zwei zusätzliche Akteure erweitert: Björn Paulus, der an der Entwicklung einer Mobilitäts-App arbeitet und Janine Eßmann, die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde. Die Gruppe arbeitet an der Umsetzung der Nordkirchener Mobilitätsstrategie.

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