Quarantäne für deutsche China-Rückkehrer endet

Ausgangssperre aufgehoben

122 Bundesbürger wurden vor zwei Wochen aus der Krisenregion Wuhan ausgeflogen. In einer Bundeswehrkaserne standen sie seitdem unter Quarantäne - jetzt wurde die Ausgangssperre aufgehoben.

Germersheim

16.02.2020, 12:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Ausgangssperre ist aufgehoben: China-Rückkehrer werden daher am Sonntag aus der Kaserne in Germersheim entlassen. Ein Bustransport ist organisiert, den die Untergebrachten nutzen können.

Die Ausgangssperre ist aufgehoben: China-Rückkehrer werden daher am Sonntag aus der Kaserne in Germersheim entlassen. Ein Bustransport ist organisiert, den die Untergebrachten nutzen können. © Boris Roessler/dpa

Nach rund zwei Wochen endet an diesem Sonntag die Quarantäne für die über 100 China-Rückkehrer in einer Bundeswehrkaserne im pfälzischen Germersheim. Die Ergebnisse weiterer Tests auf das Coronavirus Sars-CoV-2 seien negativ, sagte ein Sprecher der Luftwaffe am Sonntagmorgen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Alle Bürgerinnen und Bürger würden daher am Sonntag aus der Kaserne entlassen. Ein Bustransport ist organisiert, den die Untergebrachten nutzen können.

Quarantäne: Inkubationszeit beträgt 14 Tage

122 deutsche Staatsbürger und Familienangehörige waren aus der vom Sars-CoV-2-Virus - auch bekannt als Coronavirus - besonders betroffenen chinesischen Stadt Wuhan nach Frankfurt am Main geflogen und am 1. Februar in die Kaserne nach Germersheim gebracht worden.

Die angedachte Quarantänezeit von 14 Tagen rührt daher, dass die maximale Inkubationszeit, also die Frist von der möglichen Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch, so lange dauert. Neben den Rückkehrern haben auch 22 Helfer des Deutschen Roten-Kreuzes die vergangenen Tage in der Kaserne verbracht.

RND/dpa