Premieren-Versammlung mit schlechter Nachricht

Dorfverein Capelle

Den Dorfverein Capelle gibt es seit wenigen Monaten - jetzt fand die erste öffentliche Mitgliederversammlung statt. Es gab einiges zu besprechen, erste Erfolge zu vermelden. Und leider nicht nur gute Nachrichten.

Capelle

, 22.11.2015, 16:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Josef Klaas (l.) von der Gemeinde stellte den Mitgliedern des Dorfvereins die Pläne zur Neugestaltung des Dorfparks vor.

Josef Klaas (l.) von der Gemeinde stellte den Mitgliedern des Dorfvereins die Pläne zur Neugestaltung des Dorfparks vor.

Der neu gegründete Dorfverein Capelle führte am Freitag im Heimathaus seine erste öffentliche Mitgliederversammlung durch. Die Vorsitzenden Gereon Stierl und Lothar Steinhoff berichteten über die Aktionen der letzten zehn Monate. „Wir haben uns im Januar erst gegründet und können schon kleine Erfolge aufweisen“, sagte Stierl. Doch er begann mit einer Negativmeldung: Der geplante Radweg zwischen Capelle und Werne werde in den nächsten Jahren nicht gebaut werden. „Aber wir werden dranbleiben“, versprach Stierl. Heiko Theis bemängelte, dass im Kreistag die Nordkirchener Abgeordneten das eigene Projekt nicht unterstützt hätten. 

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Erfreuliche Ergebnisse zeigten sich beim Thema Dorfpark. Hier stellte Lothar Steinhoff einen Planungsentwurf vor. „Der Dorfpark als Zentrum von Capelle verdient eine Auffrischung“, bestätigte Klaas. Die Bürger sollten dazu beitragen, dass der Park attraktiv werde und sich wieder zum Treffpunkt der Generationen entwickele. Außerdem ist der Bau einer Dorfhalle vorgesehen. Sie solle multifunktional gestaltet werden und für Sportvereine, Hobbys, Theaterabend und die Schule verfügbar sein. Die Halle mit einer Größe von 405 Quadratmetern wird an die Schule angesetzt. Am 3. Dezember wird der Plan im Bauausschuss vorgestellt.

Gibt es bald ein Dorfauto?

Zur Problematik am Ehrenmal beim Volkstrauertag erläuterte Steinhoff den Vorschlag, vom Park aus den Blick darauf freizugeben. Dann können sich auch Gruppen auf einem kleinen Weg versammeln. Da es sich um ein Denkmal handelt, kann man es nicht versetzen, stellte Klaas dar. Weitere Diskussionen an dem Abend wurden über ein Dorfauto, den Bahnhof oder eine öffentliche Mitteilungsmöglichkeit geführt. Rudi Schürmann schlug vor, die Ferienspaßaktionen wieder zu beleben. Der Verein wird über Facebook einen Aufruf starten, in dem nach Organisatoren gesucht werden soll.  

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