Polizei rettet Hundewelpen aus Transporter - Passanten hörten das Winseln

Kreis Recklinghausen

Weil Passanten in Marl ein Winseln aus einem Transporter hörten, alarmierten sie die Polizei Die Beamten fanden fünf Hundewelpen in schlechtem Zustand, ungesichert und eingezwängt.

Marl

30.03.2021, 10:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Insgesamt 5 Hundewelpen rettete die Polizei in Marl aus einem Transporter.

Insgesamt 5 Hundewelpen rettete die Polizei in Marl aus einem Transporter. © Foto: Polizei Recklinghausen

Fünf wenige Wochen alte Hundewelpen hat die Polizei in Marl (Kreis Recklinghausen) aus dem Kleintransporter eines 32 Jahre alten Mannes befreit. Die Tiere waren in zwei Transportboxen aus Plastik untergebracht, über denen eine Decke lag, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Zeugen hatten ein Winseln aus dem Wagen gehört und die Polizei alarmiert. Die Beamten fanden die Boxen zwischen nicht richtig gesicherten Möbeln, Werkzeugkisten, Autoreifen und Benzinkanistern. Die Welpen hatten laut Polizei in den Boxen kein Wasser, diese seien zudem mit Essensresten und Fäkalienrückständen verdreckt gewesen.

Fahrer war bereits 24 Stunden unterwegs

Der Fahrer behauptete demnach, dass er die Tiere für einen Bekannten nach Niedersachsen habe bringen wollen. Nach eigener Aussage war er schon fast 24 Stunden unterwegs.

Woher er mit seinem Kleintransporter kam, war laut Polizei zunächst nicht bekannt. Eine Einfuhrerlaubnis habe er nicht vorweisen können. Ihn erwartet den Angaben zufolge eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Die Welpen wurden in Absprache mit einer hinzugerufenen Tierärztin von der Marler Feuerwehr in ein Tierheim gebracht und befinden sich dort jetzt in Quarantäne.

dpa/kar

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