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Stars von morgen

OLFEN Einmal dem tristen Alltag und dem Schmuddelwetter entgehen und sich von klassischer Musik mitnehmen lassen auf eine Reise durch die Kompositionen großer Meister, das konnten die Besucher des Konzertes "Bühne junger Solisten".

von Von Heidi Tripp

, 28.11.2007
Stars von morgen

<p>Begeisterten mit ihrem Flötenspiel das Publikum: (v.l) Freda Kallen, Linda Willenberg und Johanna Gerwin. Tripp</p>

In Zusammenarbeit mit dem Kunst- und Kulturverein Olfen (KuK) spielten die Musikschüler von Andreas Lobisch (Klavier), Yvonne Frye (Violine), Michaela und Andreas Heitmann (Flöte) im voll besetzten Olfonium vor.

"Wir haben schon ein paar mal gesagt, dass der eine oder andere eine große Karriere vor sich hat und wer weiß, ob wir ihn uns dann noch leisten können", sagte schmunzelnd und vorausschauend Franz Frye, Vorsitzender des KuK.

Nicht zum ersten Mal wurden junge Talente auf die Bühne des Olfoniums gebeten, denn wer ein ganzes Jahr fleißig geübt hat, möchte auch mal vorspielen und sein Können präsentieren. Zum Auftakt des Konzertes begeisterten mit ihrem Flötenspiel Freda Kallen, Linda Willenberg und Johanna Gerwin. Stets hielten die drei Flötistinnen Blickkontakt und vergewisserten sich so ihrer Einsätze, dadurch konnten sie auch schwierige Passagen in den Werken von Hotteterre und Bourdani meistern.

Schwungvolle Töne

Fröhliche, belebende und schwungvolle Töne durchfluteten das Olfonium. Das viele Üben hatte sich für die drei Jungmusikerinnen ausgezahlt. "Viele Stunden haben die drei in den Vorbereitungen für dieses Konzert zusätzlich geübt", erzählte Christiane Willenberg, die ihre Tochter zur Aufführung begleitet hatte. Aber auch am Klavier saßen an diesem Abend wahre Virtuosen, mit Werken von Bach, Beethoven, Heller, Dvorak, Grieg und Brahms bezauberten sie die Zuhörer.

"Für mich ist das Besondere an diesem Abend, dass hier junge Musiker spielen, die ernsthaft musizieren und die wissen, warum, sie es tun. Sie haben musikalisch etwas zu sagen", sagte Klavierlehrer Andreas Lobisch, der ebenfalls eine Kostprobe gab. Er begleitete Lisa Autering, die Violine spielte.

Harmonisch durchstreiften sie gemeinsam nach den Noten von Bach und Dvorak den Melodiengarten, mal heiter, dann schwer, aber immer aufeinander abgestimmt und aussagekräftig.

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