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Kinder fackelten Schuppen ab

OLFEN Zwei 12 und 13 Jahre alte Jungen sorgten heute in Olfen für helle Aufregung und eine Menge Gesprächsstoff beim Martinsumzug. Denn die Folgen ihrer „Aktion“ waren bis in die Innenstadt zu riechen.

von Von Matthias Münch

, 08.11.2007
Kinder fackelten Schuppen ab

Die Wehr hatte alle Hände voll zu tun, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

In einem Schuppen am Gühlers Busch im Süden von Olfen hatten die beiden ein Feuer gemacht. Sie wollten nichts absichtlich in Brand stecken. Aber es kam, wie es kommen musste. Das Stroh in dem Schuppen fing Feuer. Die Jungen wollten es noch selbst löschen, schafften das aber nicht mehr. Die Flammen waren schon zu groß. Sie flohen aus der Hütte, riefen von ihrem Handy aus den Notruf und warteten vor Ort auf die Polizei, um sich ihrer Tat zu stellen.

Alarmmeldung um 16.32 Uhr

Um 16.32 Uhr ging die Alarmmeldung bei der Leitstelle ein. Die Freiwillige Feuerwehr unter Leitung von Stadtbrandmeister Franz Hüning war rasch zur Stelle und fand den lichterloh brennenden Schuppen voller Strohballen vor. Die Wehr hatte alle Hände voll zu tun, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Denn das Stroh bot den Flammen reichlich Nahrung. Außerdem wurde es rasch dunkel. Riesige Rauchschwaden zogen über die Felder auf die Bundesstraße 235 und weiter ins Gewerbegebiet Hafen und ins Wohngebiet Olfen Süd. Der Brandgeruch war überall zu riechen. Zum Glück kam bei dem Feuer niemand zu schaden. Der Schuppen war allerdings nicht mehr zu retten.        

Martinsumzug

Für „Dorfsheriff“ Wolfgang Sievering und die Olfener Feuerwehr wurde es ein denkwürdiger Abend. Denn sie wollten sich wie viele Olfener Familien heute Nachmittag allmählich zum großen Martinszug an der Grundschule aufmachen. Kommissar Sievering und Wehrführer Hüning hatten gerade noch letzte Einzelheiten für den Umzug besprochen und wollten sich vorerst voneinander verabschieden. Da ging Franz Hünings Alarmmelder. Und mit der Ruhe war es vorbei. Kurze Zeit später waren Polizist und Wehrführer am Gühlers Busch im Einsatz. Dennoch kamen Wolfgang Sievering und etliche Kameraden der Wehr noch pünktlich zum Martinszug. Der Kommissar fuhr mit seinem Bulli vorweg. Die Feuerwehrleute begleiteten den Umzug mit ihren Fackeln.   

  

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