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Eisbären im Marienheim

OLFEN Eisbär Knut stand am Sonntag zeitweise wieder im Mittelpunkt des Geschehens: Groß und kuschelig ließ er sich anstandslos knuddeln oder einfach nur liebevoll stürmisch unter den Arm klemmen. Das Marienheim hatte in seiner Advents-Ausstellung sogar ganz viele kleine "Knuts". Aber nur einen richtig großen Eisbären.

von Von Edith Möller

, 28.11.2007
Eisbären im Marienheim

Handwerkskunst erfreute Ilse Unstedde, Gudrun de Vries (m.) und alle weiteren Besucher.

Diesen von allen bewunderten Bären hatte Heidemarie Rotter in Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail genäht. Sie gehört zu den insgesamt zwölf ehrenamtlichen Frauen, die jeden Dienstag zum Betreuen und Basteln ins Marienheim kommen.

Eine ganze Wand voller kleiner Eisbären als Dekoschmuck, versehen mit kleinen Herzen oder anderen Details, in Laubsägearbeit hergestellt, wurde zum Blickfang des Basars.

Auf viele weitere Kleinigkeiten machte die Beschäftigungstherapeutin Gudrun de Vries aufmerksam.

So waren zum Beispiel auch kleine Glückswichtel im Angebot, die mit einer romantischen Geschichte versehen, dem Beschenkten ganz viel Glück bringen sollen.

Serviettenringe und Geschenkdosen

Gehäkelte Weihnachtssterne, Serviettenringe, schmucke Geschenkdosen und natürlich viele adventliche Kränze und Gestecke in unterschiedlichen Farben und Arrangements machten Lust auf ein besinnliches Weihnachten. Als Verkaufsschlager erwiesen sich die Schlitten mit Rentieren.

Ilse Unstedde, die 36 Jahre zum Mitarbeiterstamm gehörte, kann scheinbar nicht mehr ohne das Marienheim. Als Rentnerin setzt sie sich nun ehrenamtlich ein.

Sie erzählte, dass außer einem Schlitten, alle anderen bereits im Vorverkauf sogar bis nach Köln veräußert werden konnten.

Betont wurde auch, dass sich nur handgearbeitete Artikel in der Ausstellung befinden, die die 38 Bewohner des Marienheimes sowie 16 Bewohner der Außenwohngruppe mit den Dienstagsfrauen das letzte halbe Jahr hergestellt haben.

Offene Türen

Einige Bewohner des Marienheims hatten beim Tag der offenen Tür tatsächlich ihre Zimmertüren weit geöffnet. Sie genossen das rege Treiben richtig und freuten sich, wenn der eine oder andere Besucher mal den Kopf durch die Tür steckte.

Eine gemütliche Pause konnten die Besucher zudem auf der Station "Aquarium" einlegen. Da gab es Kaffee, Waffeln und Kuchen, alles gespendet. Der Erlös kommt der Einrichtung zugute.

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