NRW: Regen lässt Waldbrandgefahr ab Mittwoch sinken

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Ein trockener Mai und viel Sonne an Pfingsten haben die Waldbrandgefahr in Nordrhein-Westfalen erhöht. Ab Mitte der Woche soll Regen die Lage beruhigen, nachdem es bereits zu kleineren Bränden gekommen war.

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02.06.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
In den vergangenen Tagen herrschte erhöhte Waldbrandgefahr.

In den vergangenen Tagen herrschte erhöhte Waldbrandgefahr. © picture alliance/dpa

Nach dem sonnigen Pfingstwochenende wird es am Dienstag in Nordrhein-Westfalen zunächst noch wärmer: Höchstwerte von bis zu 30 Grad und sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) möglich. Die Sonne soll nur ab und zu von Wolken verdeckt werden. Die zweite Wochenhälfte soll dann aber Regen bringen und es wird wieder kühler.

Bereits am Mittwoch kann es vereinzelt Schauer oder auch Gewitter geben. In der Nacht zu Donnerstag regne es dann flächendeckender, sagte eine Meteorologin des DWD. Tagsüber bleibe es stark bewölkt und regnerisch bei 17 bis 20 Grad. Auch zum Wochenende hin bleibe das Wetter unbeständig. Damit entspannt sich die Waldbrandgefahr in NRW.

NRW mit geringstem Niederschlag

Für Pfingstmontag zeigte der DWD-Waldbrandgefahrenindex noch die zweithöchste Warnstufe an, auch am Dienstag war die Gefahr durch die noch einmal höheren Temperaturen groß. Das liege auch daran, dass es zuvor sehr lange sehr trocken gewesen sei, sagte die DWD-Meteorologin.

Bereits den ganzen vergangenen Monat machte die Trockenheit Förstern und Landwirten Sorgen. Nordrhein-Westfalen war im Mai das Bundesland mit dem geringsten Niederschlag. Immer wieder gab es in der Folge Brände, zuletzt am Samstag, als es zu mehreren Böschungsbränden entlang Bahnschienen in Hagen und Hennef gekommen war.

In Alpen am Niederrhein brannten rund 150 Meter Randstreifen entlang einer Bundesstraße. Es sei große Vorsicht geboten, warnte die Meteorologin. So dürften Zigarettenkippen nicht einfach weggeworfen werden. In Gummersbach (Oberbergischer Kreis) war es am vergangenen Freitagabend zu einem Waldbrand gekommen, der laut Polizei möglicherweise durch zuvor in dem Bereich

gezündete Böller verursacht worden war.

dpa

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