Nordkirchen feiert 1000-jähriges Bestehen: Pläne für das Jubiläumsjahr werden konkreter

dz1000 Jahre Nordkirchen

2022 feiert die Gemeinde Nordkirchen ihr 1000-jähriges Bestehen. Das Jahr soll für alle außergewöhnlich werden. Zu Beginn könnte eine große Silvester-Party eine wichtige Rolle spielen.

Nordkirchen

, 23.12.2019, 07:47 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für einige mag das Jubiläumsjahr der Gemeinde Nordkirchen noch weit entfernt sein, Sofie Eichner und der Lenkungskreis, der Ideen für das besondere Jahr sammelt, stecken aber schon mitten in den Planungen für 2022. Für den Sommer wird etwas ganz Besonderes geplant.

„So eine Planung ist sehr anspruchsvoll“, sagte Eichner vor dem Gemeinderat am Donnerstag, 19. Dezember. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Lenkungskreises erarbeitet sie seit einigen Monaten viele Ideen, die das Nordkirchener Jubiläumsjahr außergewöhnlich machen sollen. Die Aufgabe der Gruppe sei es, „der Politik beratend zur Seite zu stehen“ und ein Rahmenkonzept zu erstellen.

„Eine Art Festwoche“ soll im Sommer stattfinden

Dabei galt es erst mal, die vielen Ideen zu sammeln und zu ordnen. „Dann wird irgendwann aus dem Chaos etwas Geordnetes“, erklärte die Raumplanerin. Wichtig sei es, die in Nordkirchen regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen mit anderen, neuen Projekten zu koordinieren.

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Viele Ideen seien noch nicht ausgereift, doch sie nannte schon einige konkretere Pläne. Zu Beginn könnte es beispielsweise eine große Silvester-Party geben - „als funkelnden Auftakt“. Zum Ende des Jahres solle es dann hingegen eine „eher reflektierende“ Abschlussveranstaltung geben. Während die Auftakt-Party noch viele Gäste von außerhalb ansprechen könnte, solle der Abschluss „wieder mehr intern sein“, also nur für die Bewohner von Nordkirchen, Südkirchen und Capelle.

Und auch für den Sommer ist schon etwas in Planung: „So eine Art Festwoche“, sagte Eichner. Diese, so der Plan des Lenkungskreises, werde dann „sichtbar, spürbar und auf der Straße sein“. Was genau in dieser Woche stattfinden könnte, stehe allerdings noch nicht fest.

Alte FHF-Mensa als Veranstaltungsort?

Auch über verschiedene Orte, in denen unterschiedlichste Veranstaltungen stattfinden könnten, hat der Lenkungskreis bereits diskutiert. Einer von ihnen, so Sofie Eichner, könnte die alte Mensa der Fachhochschule für Finanzen sein, die längst durch eine neue ersetzt wurde, werden - zumindest empfahl sie das bei ihrer Präsentation vor dem Gemeinderat.

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Im Lenkungskreis, der aus Freiwilligen besteht, wurde auch beschlossen, wofür das Jubiläumsjahr stehen soll: Nachhaltigkeit und Vielfältigkeit waren nur zwei von mehreren Ideen. Auch nach dem Ende des besonderen Jahres „soll etwas bleiben“, erklärte Eichner. Beispielsweise durch ein Denkmal oder neu eingeführten Veranstaltungen, die auch in den Folgejahren organisiert werden könnten.

Wie hoch der finanzielle Aufwand für das Jubiläumsjahr sein wird, steht noch nicht fest. Auch wie viele Mittel zur Verfügung stehen würden, müsse noch geklärt werden, sagte Bürgermeister Dietmar Bergmann.

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