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Nächsten Sonntag kommt es zu einem packenden Showdown

TSV spielt 1:1 in Haltern

Es lebe der Konjunktiv! Wenn der TSV Marl-Hüls in den vergangenen Wochen defensiv nur halbwegs so konzentriert gearbeitet hätte wie beim 1:1 (0:0) in Haltern, dann wäre der Aufstieg in die Westfalenliga längst geschafft.

Haltern

von Von Jochen Sänger

, 10.06.2012
Nächsten Sonntag kommt es zu einem packenden Showdown

Gute Angriffsleistung: TSV-Torschütze Daniel Eisenkopf (l.) versetzt Halterns Mannschaftsführer Manuel Andrick. Foto: Sänger

Wenn eine Mannschaft in der Stauseekampfbahn den Erfolg verdient gehabt hätte, dann war es der TSV, der sich aber selbst um den verdienten Lohn brachte. Durch einen Treffer von Daniel Eisenkopf, von Ercan Kacar stark freigespielt, hatten die Gäste 35 Minuten lang mit 1:0 (47.) geführt.

Trotz der Verwarnung ging der 26-Jährige vier Minuten später auf Höhe der Mittellinie erneut energisch zur Sache. „Er war übermotiviert. Das war alles, nur nicht clever“, rügte Vater Holger den übertriebenen Einsatz, der die Ampelkarte zur Folge hatte (81.). Nur zwei Minuten später holte Haltern einen Eckball heraus, der auf den zweiten Pfosten geschlagen wurde. Dort kam Ole Töpfer frei an den Ball und köpfte unhaltbar für Marwin Gedenk ein. Der einzige Fehler der diesmal guten Hülser Abwehrreihe, in der Dannowski und Zepanski routiniert die Zentrale dicht machten.

Darüber ärgerten sich beide Trainer. „Wir hätten noch den Siegtreffer erzielt“, befand TuS-Coach Sven Hozjak. „Er hat uns eine klare Konterchance genommen“, monierte Holger Flossbach die Szene unmittelbar vor dem Schlusspfiff. Der TSV-Trainer hob hervor, dass seine Elf das Spiel im zweiten Durchgang eindeutig kontrolliert habe. „Das geht an die Nerven“, bekannte der 51-Jährige. Sein Gegenüber hatte „ein typisches Finalspiel mit vielen Fehlern“ gesehen: „Wir haben das 0:1 lange nicht verkraftet. Die Hinausstellung hat uns Aufwind gegeben. Jetzt haben wir es in Coesfeld selbst in der Hand.“