Nachwuchs bei den Nandus

27.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Von Kevin Kallenbach

Kirchhellen. Mehrere Wochen saß Nandu-Hahn Willi auf seinem Nest und brütete seine elf Eier aus. Am Samstag (22. Juni) war es dann soweit: Neun kerngesunde Küken schlüpften.

Unter dem wachsamen Auge von Nandu-Papa Willi machen die sieben naturfarbenen und weißen Küken den Hof unsicher. Fremde sollten sich den Küken besser nicht nähern. Denn Nandu-Väter sind in der Brut- und Aufzuchtzeit sehr aggressiv und können auch mal zu beißen.

Namen haben die kleinen Racker noch nicht. Denn noch könne man nicht unterscheiden, wer von ihnen Junge oder Mädchen ist, erzählt ihr Besitzer Thomas Overgünne. Das sei erst später mit einem besonderen Test möglich, da die Vögel sich zu ähnlich sehen.

Was die kleinen Racker später machen werden, wenn sie groß sind, weiß Thomas Overgünne bereits. Zusammen mit ihren Eltern werden sie die freilaufenden Hühner des Hofs Overgünne vor Habichten und anderen Greifvögeln beschützen.

Übrigens: In den anderen zwei Eiern, die Willi ausgebrütet hat, waren auch keine Küken drin. „Das komme immer mal wieder“, meint Nandu-Ziehpapa Christoph Overgünne.

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