Nach Verfolgungsjagd in NRW: Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes

Kriminalität

Großalarm, Amokfahrt, ein überfahrener Kontrahent: In Mönchengladbach wurden Szenen aus einem Actionfilm zur Realität. Nun ermittelt die Polizei wegen des versuchten Mordes.

Mönchengladbach

19.09.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Polizei sucht nach einer Verfolgungsjagd nach den Beteiligten.

Die Polizei sucht nach einer Verfolgungsjagd nach den Beteiligten. © picture alliance / dpa

Die Polizei ermittelt weiter zu den Hintergründen einer Verfolgungsfahrt in Mönchengladbach. Das sagte eine Sprecherin am Samstag. Am späten Donnerstagabend waren zwei Fahrzeuge durch die Innenstadt gerast und hatten sich immer wieder gerammt. Als einer der Wagen stehen blieb und zwei Insassen ausstiegen, wurde einer von ihnen von dem zweiten Fahrzeug erfasst.

Dessen Fahrer soll versucht haben, den Widersacher zu überfahren. Das 27 Jahre alte Opfer erlitt schwere Verletzungen. Die Polizei fand ihn wenig später schwer verletzt - von allen anderen Beteiligten fehlte jede Spur. Auch ein unbeteiligter Radfahrer wurde verletzt. Eine Mordkommission ermittelt. Die Polizei geht davon aus, dass die Raser sich kannten. Die anderen Beteiligten flohen.

Zwischenzeitlich hatte die Polizei wegen des Rennens sogar Großalarm ausgelöst. Der Verdacht einer Amokfahrt bestätigte sich jedoch nicht, wie es hieß.

dpa

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