Nach Schätzen angeln

19.08.2019, 16:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Von Claudia Engel

Wulfen-Barkenberg. Magnetfischen ist ein neuer Trend. Man wirft eine Leine in einem Gewässer aus. Am Ende der Leine hängt ein starker Magnet. Wenn der abtaucht, kann es ganz schnell „klick“ machen. Denn leider versenken viele Menschen Gegenstände in Flüssen oder Seen. Zuletzt wurden zum Beispiel in der Lippe Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Und ein hochgiftiger Stoff: Quecksilber. Paul und sein Vater Thorsten Huxel wären beinahe auch an der Lippe gelandet, als sie erstmals ihre Magnetangel auswarfen. Aber nur beinahe. Denn der Barkenbergsee liegt vor ihrer Haustür. Also gingen sie dorthin. Als sie dann ihre Magnetangel anwendeten, staunten sie nicht schlecht über ihre Ausbeute. Zwei Tresore, ein Motorrad und allerhand Schlüssel und Einkaufswagen blieben an dem Magneten hängen. Das wiederum hatte einen großen Feuerwehreinsatz zur Folge. Denn das Motorrad verlor Öl im Wasser. Deshalb musste die Feuerwehr rausfahren, um zu verhindern, dass der See damit verunreinigt wird. Übrigens darf man Fundstücke, die wertvoll sein könnten, nicht einfach behalten. Man muss sie der Polizei übergeben. Die versucht dann die Eigentümer zu finden. Bestenfalls gibt es dann Finderlohn.