Mobile Endgeräte in Schulen: Nordkirchen bekommt 63.000 Euro zusätzlich

dzDigitaler Unterricht

Rund 63.000 Euro zusätzlich bekommt die Gemeinde Nordkirchen für die digitale Ausrüstung der Schulen. Vor allem eine Gruppe von Schülern soll dadurch mit mobilen Endgeräten versorgt werden.

Nordkirchen

, 01.08.2020, 18:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für den Ausbau der digitalen Lehrmittel bekommt die Gemeinde Nordkirchen 62.900 Euro vom Land Nordrhein-Westfalen. Das hat jetzt der CDU-Landtagsabgeordnete Dietmar Panske in einer Pressemitteilung angekündigt. Bei den Mitteln handele es sich um eine Zusatzvereinbarung zum Digitalpakt Schule, die Bund, Land und Kommunen jetzt vereinbart hätten, wie aus der Pressemitteilung hervorgeht.

Zusätzliche mobile Endgeräte für Schülerinnen und Schüler

Mit dem Geld sollen weitere mobile Endgeräten für Schülerinnen und Schüler angeschafft werden. „Nicht zuletzt die Corona-Krise hat gezeigt, dass das digitale Lernen besser ausgestattet werden muss“, wird der CDU-Landtagsabgeordnete in der Mitteilung zitiert. Zugute kommen soll die finanzielle Aufstockung den Schülerinnen und Schülern, „die bisher nicht über Endgeräte für das digitale Lernen in den Schulen und von Zuhause aus verfügten“, so Panske weiter.

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Mit den 62.900 Euro könnten die Schulträger in Nordkirchen nun mobile Endgeräte beschaffen und verleihen. Im Fokus stünden die Chancengerechtigkeit für Schülerinnen und Schüler, deren Familien ein geringeres Einkommen zur Verfügung steht. Die CDU spricht in diesem Zusammenhang vom „bislang größten Investitionspaket für die Digitalisierung an Schulen in Nordrhein-Westfalen“.

Auch die Gemeinde selbst hat bereits angekündigt, in den kommenden Jahren weiter in die digitale Infrastruktur der Schulen zu investieren. Neben der Anschaffung von - unter anderem - mobilen Endgeräten für Schüler, sollen die Johann-Conrad-Schlaun-Schule und die beiden Grundschulen - die Mauritiusschule sowie der Grundschulverbund Nordkirchen mit den beiden Standorten in Capelle und Südkirchen - eine bessere digitale Infrastruktur bekommen.

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Das bedeutet konkret: Gleich zu Beginn der Sommerferien 2020 hat ein Fachunternehmen damit begonnen, die Daten-Verkabelung in der Nordkirchener Gesamtschule zu verbessern. Ein riesiger Aufwand, wie Peter Badde, vom Gebäudemanagement der Gemeinde Nordkirchen bereits im Juni auf Anfrage dieser Redaktion deutlich machte: Im Zuge des Ausbaus bekommen die Schulräume mehrere neue Daten-Anschlüsse. Aus einem Anschluss würden dabei fünf, wie auch Kämmerer Bernd Tönning in der damaligen Sitzung des Schulausschusses erklärte.

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Kilometerweise neue Kabel müssten dafür im gesamten Schulgebäude neu verlegt werden. Ähnliche Vorhaben sind auch in den Grundschul-Gebäuden in Planung. Eine Empfehlung, die Infrastruktur und Ausstattung der Schüler zu verbessern, ist auch aus dem neuen Medienentwicklungsplan hervorgegangen, der im Juni vorgestellt wurde. Bis zum Jahr 2025 ergeben sich laut diesem Plan jährliche Kosten von rund 108.000 Euro.

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