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Mit den Wildecker Herzbuben in die Westfalenliga

Platzer schreibt Erfolgsgeschichte

Vor der Saison galten die B-Junioren vom Badeweiher als Absteiger Nummer eins, jetzt sind sie in aller Munde und auch in der Westfalenliga nicht chancenlos. Die VfB-Bubis sorgten als Überraschungsteam der Landesliga für Aufsehen. Ihr Meisterstück machten die Platzer-Jungs durch einen souveränen 3:0-Heimerfolg gegen den VfB Waltrop vergangenen Sonntag perfekt.

Marl

von Von Dirk Kolakowski

, 11.06.2012
Mit den Wildecker Herzbuben in die Westfalenliga

Trainer Werner Platzer will die Aufstiegseuphorie nach der souveränen Landesliga-Meisterschaft in die neue Saison retten. Foto: Haselbach

„Vor der Saison hatte ich alles nur Aktive, die aus Kreisligen kamen oder maximal in Zweitmannschaften der Bezirksliga gekickt haben. Doch die Spieler bildeten ein funktionierendes Kollektiv und machten den Erfolg somit möglich“, sagte Platzer, der vor seiner Anstellung am Badeweiher die A-Junioren der SG Langenbochum in der Landesliga trainierte.

Der Aufschwung kommt zur rechten Zeit. „Schöner geht‘s ja gar nicht für den VfB Hüls. Die Erste ist in die Regionalliga aufgestiegen, die U23 in die Bezirksliga und die B-Jugend konnte auch nachziehen. Das ist der helle Wahnsinn. Der Aufstieg ist eine Belohnung für alle Leute, die zu dieser Entwicklung etwas beigetragen haben“, meinte der Chef-Coach, zu dessen Trainerstab Joschi Schimmelpfennig, Thomas Schmidt und Udo Hörst zählen, die er liebevoll „Wildecker Herzbuben“ nennt.

Bei den 64 Saisontreffern ballerte Ekrem Kapusuz mit seinen Mannschaftskollegen um die Wette, und Spielmacher und Kapitän Sinan Kurt verzückte sogar VfB-Trainer Martin Schmidt, bei dem der 16-Jährige schon mal mittrainieren durfte.