Merkel will keine falschen Erwartungen an Hausarzt-Impfen schüren

Coronavirus

An diesem Mittwoch beraten Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder über den Impfstart bei Hausärzten. Vorweg schraubt Merkel die Erwartungen schon einmal runter.

Berlin

16.03.2021, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einer Videokonferenz.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einer Videokonferenz. © picture alliance/dpa/AFP POOL

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) warnt vor falschen Erwartungen an die Beteiligung der Hausärzte bei der Corona-Impfkampagne. Der Beschluss bei ihren Beratungen mit den Ministerpräsidenten an diesem Mittwochabend müsse maximale Flexibilität bringen, dürfe aber keine neuen Enttäuschungen produzieren, sagte Merkel am Montag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Teilnehmern in Online-Beratungen des CDU-Vorstands.

Sie hoffe auf Einigkeit mit den Ländern bei den Beratungen. Jeder solle bis zur Bundestagswahl im September ein Impfangebot erhalten.

Jetzt lesen

Merkel und die Ministerpräsidenten wollen am Mittwochabend den Fahrplan für die Einbeziehung der Hausarztpraxen in der Impfkampagne festlegen. Dies ist für Anfang oder Mitte April angepeilt.

Ziel sei es, „schnellstmöglich in einer Kombination von Impfzentren und Hausärzten den Impfstoff an die Bürger zu bringen“, hatte Regierungssprecher Steffen Seibert vergangene Woche gesagt. Dafür muss aber genug Impfstoff da sein, wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) deutlich gemacht hatte.

RND/dpa

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt