Impfgipfel-Beschluss: Hausärzte beginnen nach Ostern mit Impfungen

Angela Merkel

Die Hausärzte in Deutschland sollen direkt nach Ostern in die Schutzimpfungen gegen das Coronavirus einsteigen. Das verkündete Kanzlerin Merkel nach dem Impfgipfel.

Berlin

19.03.2021, 18:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Hausarztpraxen sollen unmittelbar nach Ostern in die Impfkampagne gegen das Coronavirus einsteigen. Das verkündete Bundeskanzlerin Merkel nach dem Impfgipfel.

Die Hausarztpraxen sollen unmittelbar nach Ostern in die Impfkampagne gegen das Coronavirus einsteigen. Das verkündete Bundeskanzlerin Merkel nach dem Impfgipfel. © picture alliance/dpa

Die Hausärzte in Deutschland sollen unmittelbar nach Ostern routinemäßig in die Schutzimpfungen gegen das Coronavirus einsteigen. Das bestätigte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Impfgipfel mit den Länderchefs am Freitagabend. Allerdings stehen in der ersten Woche dafür nur rund eine Million Dosen zur Verfügung, wie aus dem Beschlusspapier der Beratungen hervorgeht.

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Zum Schutz vor dem Eintrag mutierter Coronaviren aus Nachbarstaaten bekommen fünf Bundesländer zudem zusätzliche Impfdosen. Dies betrifft das Saarland und Rheinland-Pfalz wegen ihrer Grenze zu Frankreich sowie die an Tschechien angrenzenden Länder Bayern, Sachsen und Thüringen.

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Merkel sagte nach dem Impfgipfel mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer: „Wir wollen erreichen, dass wir ab dem zweiten Quartal so schnell wie möglich so flexibel wie möglich impfen können. Die Devise lautet: Impfen, impfen, impfen.“

Impfzentren und Arztpraxen sollen beide impfen - so koordiniert wie möglich, sagte sie weiter. Mindestens 2,5 Millionen Impfdosen sollen die Impfzentren weiter pro Woche erhalten. In den Arztpraxen gelte die Impfreihenfolge ebenfalls, kann aber flexibler angewandt werden, sagte Merkel.

Bund und Länder hatten am Freitag in einer Videoschalte über die Impfkampagne beraten. Die Konferenz hatte ursprünglich am Mittwoch stattfinden sollen, war dann aber wegen der zwischenzeitlichen Aussetzung von Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca auf Freitag verschoben worden.

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RND/cz/dpa

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