Mehr Naturbewusstsein: Viele Jugendliche in Corona-Krise häufiger im Grünen

Corona und Familien

Laut einer Studie des Naturschutzamtes spielt die Natur für viele Jugendliche eine wichtige Rolle in der Corona-Krise. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen halte sich häufiger draußen auf.

29.04.2021, 07:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Seit Beginn der Corona-Krise hält sich mehr als die Hälfte der Jugendlichen nach eigener Einschätzung häufiger in der Natur auf.

Seit Beginn der Corona-Krise hält sich mehr als die Hälfte der Jugendlichen nach eigener Einschätzung häufiger in der Natur auf. © Jamie Taylor/Unsplash

Seit Beginn der Corona-Krise hält sich mehr als die Hälfte der Jugendlichen nach eigener Einschätzung häufiger in der Natur auf. Das ergab die erste Jugend-Naturbewusstseinsstudie, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) am Dienstag in Bonn vorstellte.

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So gaben 52 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an, viel häufiger oder zumindest etwas häufiger in der Natur unterwegs zu sein als vor der Corona-Krise. Natur spiele für sie oft eine wichtige Rolle beim Stressabbau und diene der Ablenkung, aber auch als Raum für Sport und Bewegung. Die Bedeutung der Natur ist für Jugendliche und junge Erwachsene demnach während der Corona-Krise gestiegen. Gut die Hälfte (52 Prozent) gibt an, dass ihr die Natur wichtiger oder zumindest etwas wichtiger geworden ist.

Studie ist repräsentativ für Deutschland

33 Prozent der jungen Menschen sehen eine Verbindung zwischen der Corona-Krise und dem Zustand von Natur und Umwelt. 36 Prozent halten Corona nur für ein Gesundheitsthema, 31 Prozent sind unentschieden.

Für die Jugend-Naturbewusstseinsstudie 2020 wurden im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des BfN im Frühsommer vergangenen Jahres gut 1000 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren befragt. Im Herbst wurde die Befragung um das Thema „Natur und Corona“ und weitere 1000 Jugendliche im Alter von 14 bis 24 Jahren ergänzt. Die Studie ist den Angaben zufolge repräsentativ für Deutschland.

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