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Trauer um Karl-Ernst Backmann

Ehemaliger RN-Lokalchef tot

Er war Journalist mit Leib und Seele: Karl-Ernst Backmann, der 25 Jahre die Ruhr-Nachrichten-Redaktion Lünen leitete, ist tot. Er starb am Dienstagabend im Alter von 76 Jahren.

LÜNEN

von Von Peter Fiedler

, 11.05.2011
Trauer um Karl-Ernst Backmann

Karl-Ernst Backmann starb im Alter von 76 Jahren. Foto Archiv

Karl-Ernst Backmann kam auf Umwegen zum Journalismus. Nach einer Bergbaulehre arbeitete der gebürtige Bochholter mehrere Jahre über wie unter Tage, wechselte dann zum Bundesgrenzschutz. Eine schwere Wirbelsäulenverletzung zwang ihn, den Dienst aufzugeben. Als freier Mitarbeiter der Recklinghäuser Zeitung bewies Backmann seine journalistischen Talente – und lernte den Beruf lieben. Es folgte ein Volontariat bei der Westfälischen Rundschau, danach der Wechsel zu den Ruhr Nachrichten.

„Seiner Zeitung“ blieb Karl-Ernst Backmann, den seine Freunde „Bob“ nannten, weit über 30 Jahre treu. Er übernahm Verantwortung als Redaktionsleiter in Unna, Werne und schließlich in Lünen. 25 Jahre stand er an der Spitze der Lüner Lokalredaktion, schrieb in seinem ganz eigenen Stil unzählige Berichte, Reportagen, Kommentare und trug mit seinem Team dazu bei, die Position der Ruhr Nachrichten als Lünens auflagenstärkste Tageszeitung zu festigen. Die Menschen des Ruhrgebiets, die „kleinen Leute“, lagen ihm dabei stets besonders am Herzen. Ende 1997 ging Karl-Ernst Backmann in den Ruhestand. Privat begeisterte er sich für Kunst und Reisen. So war er u.a. selbst bildhauerisch tätig. So lange es seine Gesundheit zuließ, engagierte sich Karl-Ernst Backmann, der zuletzt in Herten lebte, u.a. im Lionsclub und im Humanistischen Verband.

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