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Stadt will neue Vergnügungsstätten verhindern

Durch Bebauungspläne

Spielhallen, Wettbüros und bordellartige Betriebe - die Stadt will verhindern, dass es noch mehr Vergügungsstätten gibt. Per Bebauungsplan sollen mehrere Straßenzüge für solche Einrichtungen gesperrt werden.

LÜNEN

von Von Peter Fiedler

, 24.05.2011

Jägerstraße in Lünen-Süd, Münsterstraße von Wethmar bis zur Stadtmitte, Waltroper Straße und Königsheide in Brambauer: In diesen Straßenzügen will die Stadt per Bebauungsplan weitere Vergnügungsstätten wie Spielhallen, Wettbüros und bordellartige Betriebe verhindern. Der Ausschuss für Stadtentwicklung soll am 7. Juni die Aufstellung dieser ersten drei Bebauungspläne beschließen – auf Basis des neuen Vergnügungsstättenkonzeptes, das in der gleichen Sitzung auf der Tagesordnung steht.

Es liefert jene besonderen städtebaulichen Gründe, die es rechtfertigen, in Bebauungsplänen bestimmte Nutzungsarten für bestimmte Gebiete auszuschließen. Denn schon jetzt sei Lünen, gemessen an der Einwohnerzahl, überversorgt mit „Daddelhallen“.Auch zu Bordellen macht das Vergnügungsstättenkonzept Aussagen: Zum Beispiel die, dass in Brambauer an der Elsa-Brändström-Straße und An der Wethmarheide zwei Bordelle zugelassen wurden.

Damit sei allerdings nicht das von Frank Cieslik an der Elsa-Brändström-Straße beantragte Großbordell gemeint, stellte Beigeordneter Matthias Buckesfeld klar. Es handele sich vielmehr um eine ältere, damals positiv beschiedene Bauvoranfrage. Gebaut worden sei bislang nicht. Baurecht besteht auch für das geplante Bordell an der Wethmarheide. Dort wird tatsächlich mit einem baldigem Baubeginn gerechnet.  

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