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Recht auf Ausbildung

LÜNEN Um die Situation der Berufsausbildung zu verbessern, muss das Potenzial der Lippestadt effektiver genutzt werden. So lautete das Ergebnis einer Podiumsdiskussion des SPD-Ortsvereins Altlünen. Ziel war es, das Thema "Berufsausbildung in Lünen - Chancen und Wege in den Beruf" öffentlich anzustoßen.

von Von Irina-Kristin Reichardt

, 21.11.2007
Recht auf Ausbildung

Diskutierten den Ausbildungsmarkt: (v.l.) Michael Stechele, Arno Franke, Rainer Schmeltzer, Andreas Oellerich.

Mit Andreas Oellerich (Personalleiter Rethmann Entsorgungs- AG), Michael Stechele (Agentur für Arbeit Dortmund), Arno Franke (Leiter des Lippe Berufskollegs) und Rainer Schmeltzer (SPD-MdL) waren vier Experten an der von Brigitte Cziehso (SPD) geleiteten Diskussion beteiligt.

Zuerst gab Stechele einen Überblick über das Ausbildungsjahr 2007. Wie im Jahr zuvor seien deutlich mehr Bewerber als Ausbildungsstellen vorhanden. In Lünen käme hinzu, dass weniger Stellen gemeldet wurden. Mit vier Arbeitsvermittlern vor Ort versuche die Agentur, neue Betriebe zur Ausbildung zu überreden.

Schüler bis in den Beruf begleiten

Franke, der im Berufskolleg qualifizierte Ausbildung anbietet, will durch Schulsozialarbeit die Schüler bis in den Beruf begleiten und enger mit Maßnahmenträgern für praktische Erfahrung kooperieren. Oellerich hingegen appellierte an Schulen und Erziehungsberechtigte, mehr soziale Werte zu vermitteln: "Wir investieren nur, wenn eine Rendite heraus kommt."

"Seit dem heutigen Tag soll das Projekt "Verbundausbildung" einen Beitrag zur Ausbildungsmisere leisten", berichtete Schmeltzer. Es ermögliche, gemeinsam mit anderen Unternehmen oder externen Weiterbildungsträgern auszubilden.

Die SPD-Landtagsfraktion fordert zusätzlich einen Steuervorteil für ausbildungswilligen Unternehmen und ab 2010 einen Rechtsanspruch auf einen Ausbildungsplatz.

  

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