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Polizei geht Hinweisen nach - mehr Präsenz in Brambauer

"Eis-Onkel"

Wer ist der Unbekannte, der in Brambauer Kinder angesprochen haben soll? Oder besser: Gibt es ihn überhaupt? Die Polizei in Lünen erklärte auf Anfrage, sie gehe zwei konkreten Hinweisen nach. Auch in Witten versetzt das Gerücht vom "Eis-Onkel" einige Eltern in Angst.

LÜNEN

von Von Peter Fiedler

, 30.05.2011
Polizei geht Hinweisen nach - mehr Präsenz in Brambauer

"Ein Mann spricht Kinder an und niemand sagt was" - so lautet die Überschrift eines Eintrages bei talkteria.de. Im Brambauer-Forum ist sogar von einem Kindesentführer die Rede - der Verfasser des Eintrags dort schreibt, er habe bewusst eine reißerische Überschrift verwendet und wüsste gar nicht, ob es sich um einen Entführer handele.

„Wir ermitteln, wir verstehen die Sorgen und Ängste der Eltern und wir haben unsere sichtbare Präsenz in Brambauer verstärkt“, sagte Sprecher Kim Ben Freigang von der Polizei in Dortmund.  Am 24. Mai soll ein Mann einem Mädchen, das auf dem Fahrrad unterwegs war, ans Handgelenk gefasst haben. Bereits am 20. Mai soll ein Unbekannter mit grünem Kleinwagen drei Schüler gefragt haben, ob sie ein Eis wollen. Als er das Eis habe holen wollen, seien die Schüler weggelaufen.

In Internetforen und bei Facebook wird die Nachricht von dem Mann, der versuchen soll, sich in Brambauer Kindern zu nähern, schon seit Tagen diskutiert und weiter verbreitet. Ob dem Tatsachen, Missverständnisse oder lediglich Gerüchte zu Grunde liegen, das vermag die Polizei nicht zu sagen. Befragungen und Ermittlungen liefen, doch konkrete Ergebnisse lägen noch nicht vor.Schon seit Wochen kursiert im Internet die Warnung vor einem „Eis-Onkel“, der in Witten versucht haben soll, Kinder mit einem Eis in sein Auto mit Recklinghäuser Kennzeichen (RE) zu locken. Bei der Polizei angezeigt wurde aber offenbar nichts. Polizeisprecher Kim Ben Freigang appelliert generell an die Bürger: „Wenn jemand etwas Verdächtiges sieht, sollte er den Notruf 110 wählen und es der Polizei mitteilen.“ 

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