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Mords-Krimi: "Sühnen in Lünen"

LÜNEN Leo P. Ard kennt den Titel seines neuen Kurzkrimis bereits: „Sühnen in Lünen“. Und seit heute weiß der bekannte Krimi- und Drehbuchautor auch, an welchen Schauplätzen die Geschichte spielen wird.

von Von Beate Rottgardt

, 08.11.2007
Mords-Krimi: "Sühnen in Lünen"

Kulturbüro-Leiter Werner Althoff (v.l.), Leo P. Ard und Dr. Herbert Knorr stellen das Projekt "Mord am Hellweg IV" vor.

Zum ersten Mal beteiligt sich Ard an dem Projekt „Mord am Hellweg“, das vom 13.9. bis 8.11.08 zwischen Dortmund und Lippstadt, Hamm und Schwerte angesiedelt sein wird.

Fernsehspiel

Dass er seine 15 Seiten lange Geschichte für die Anthologie „Mord am Hellweg IV“ in Lünen ansiedeln wird, entschied das Westfälische Literaturbüro. „Mein Bezug zu Lünen war bislang ein ZDF-Fernsehspiel, das ich für Michael Mendl geschrieben habe, der in Lünen geboren wurde“, erzählte der 54-Jährige.

Freund wuchs in Lünen auf

Mit seinem Freund, dem Fotografen Friedel Deichert, streifte Ard gestern mehrere Stunden durch Lünen, sah sich sowohl am Cappenberger See als auch am Friedhof um, spazierte durch die Innenstadt, besuchte das Stein-Gymnasium und das Café Kleinschmidt. Deichert wuchs in Lünen auf und schwelgte in Erinnerungen, die nun auch im kommenden Jahr den Krimifans zugute kommen.

Mord ist Pflicht

Denn Ards Krimi ist eine Geschichte im Wandel der Zeit: „Ein Mann kommt nach 15 Jahren zurück nach Lünen, dass er wegen kriminalistischer Machenschaften verlassen musste.“ Ein Mord ist Pflicht für die Autoren des Projeks, wie Dr. Herbert Knorr, Leiter des Literaturbüros, betonte.

Geschrieben wird auf Mallorca

Und daran wird sich natürlich auch Ard halten. Seine Geschichte wird er in Kürze formulieren – auf Mallorca, wo er seit 15 Jahren lebt. „Die Eindrücke werde ich schon ins Laptop schreiben.“ Im nächsten Herbst kommt er dann wieder nach Lünen, um in einer Lesung seinen Krimi vorzustellen. Außerdem, so Dr. Knorr, plane man noch etwa drei weitere von den insgesamt 150 Veranstaltungen der Krimireihe in Lünen: „Wir haben uns schon Schauplätze angesehen.“

Freude bei Kulturbüro-Leiter

Auch Kulturbüro-Leiter Werner Althoff freut sich, dass die mörderische Fiktion wieder in Lünen Station macht. Beim letzten Mal konnte sich man wegen der Haushaltskonsolidierung nicht beteiligen. Doch jetzt findet Lünen nach den Geschichten von Tatjana Kruse und Horst Eckert zum dritten Mal seinen Platz in der Anthologie und den Veranstaltungen. Und Ard schreibt nach „Der letzte Bissen“ wieder mal einen Krimi, nachdem er lange „nur“ Drehbücher verfasst hat. K

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