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Kulturzentrum ohne Museum

LÜNEN In dem neuen „Zentrum für Bildung und Kultur“, das auf der großen Wiese südlich der Musikschule/Lükaz entstehen soll, werden das Museum und das Historische Archiv keinen Platz finden. „Wir sind von der Riesenbaulösung abgekommen und haben deshalb das Museum und das Historische Archiv herausgenommen“, erläuterte Stadtplanerin Astrid Linn heute.

von Von Dieter Hirsch

, 21.11.2007
Kulturzentrum  ohne Museum

Stadtplanerin Astrid Linn (l.) erläuterte dem SPD-Arbeitskreis Stadtentwicklung den aktuellen Stand in Sachen "Zentrum für Bildung und Kultur", das auf dieser Wiese gebaut werden soll.

Sie war mit dem SPD-Arbeitskreis Stadtentwicklung vor Ort. In das neue Zentrum sollen die Musikschule, die Bücherei, die VHS, die Jugendförderung und das Kulturbüro einziehen. Außerdem soll eine multifunktionale Servicestelle für Bürger eingerichtet werden, wo diese Infos zu kulturellen Veranstaltungen und VHS-Kursen bekommen können, wo sie sich für Musikschulkurse anmelden und Bücher abholen können.

Machbarkeitsanalyse

Die Machbarkeitsanalyse für dieses Zentrum für Bildung und Kultur liege nun im zuständigen Ministerium. Die Stadt hofft auf eine 80-prozentige Förderung (6,5 Mio. Euro) der Investitionskosten. Ca. zwei Millionen Euro müsse die Stadt tragen. Vor 2010 werden aber wohl kein Bagger rollen. 2008 könnte der Architekturwettbewerb für das Zentrum laufen. Ohne einen solchen Wettbewerb gebe es keine Förderung, so Hans-Georg Freimund.

Eingangsentree

Vor dem neuen Zentrum soll eine Platzsituation geschaffen werden, die das Eingangsentree für die südlichen Innenstadt bilden soll. Das jetzige Gebäude Musikschule/Lükaz bleibt vorerst erhalten, hat aber wohl keine große Zukunft. Dieses Gebäude, so Astrid Linn, sei von den Betriebskosten her sehr teuer, so dass es günstiger sei, in einen Gesamtneubau zu gehen.

Pläne werden im Ausschuss präsentiert

Der Arbeitskreis schaute sich noch an der ehemaligen Lichtburg um. Wie berichtet soll das alte Kino abgerissen werden und durch ein aus zwei Gebäuden bestehenden Wohn- und Geschäftshaus ersetzt werden. Am kommenden Dienstag werden die Pläne im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt.

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