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Keine neuen Pflegeheime nötig, aber neue Wohnformate

CDU-Besuch

Derzeit besteht in Lünen kein weiterer Bedarf an Pflegeeinrichtungen für Senioren. Das ist Ergebnis eines Besuchs der CDU Lünen-Mitte in der Residenz Osterfeld. Ein anderes Angebot für Senioren könnte allerdings noch ausgebaut werden: Die "Zwischeneinrichtungen".

LÜNEN

von Beate Rottgardt

, 18.05.2011
Keine neuen Pflegeheime nötig, aber neue Wohnformate

Bauverein-Vorstand Friedhelm Deuter (r.) führte Mitglieder der CDU Lünen-Mitte durch den Bereich der Residenz Osterfeld. Foto Rottgardt

Die Wartelisten der vorhandenen Pflegeeinrichtungen sind kaum noch vorhanden, Plätze bekomme man relativ schnell. "Viele Familien melden ihre Angehörigen auch bei mehreren Pflegeeinrichtungen an, damit sie auf jeden Fall einen Platz bekommen", so Bauvereins-Vorstand Friedhelm Deuter.Mehr Barrierefreiheit, neue Wohnformen

Wichtig wäre es, statt neuer Pflegeheime, mehr "Zwischeneinrichtungen" anzubieten. Beispielsweise den Wohnungsbestand mit Unterstützung der hiesigen Wohnberatung der Verbraucherzentrale so barrierefrei wie möglich umzugestalten - damit ältere Menschen so lange wie möglich in den gewohnten vier Wänden bleiben können. Oder auch neue Wohnformen zu eröffnen, wie die Wohngruppe am Glockenturm in Wethmar.

Barrierefreiheit spiele mittlerweile auch bei jüngeren Menschen eine größere Rolle bei der Wahl ihrer Wohnung. "Das hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert", so Deuter.

 

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