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Kein Ersatz-Straßenstrich geplant

Pläne für Großbordell

Frank Cieslik rudert zurück: Nach dem Aus für den Straßenstrich in Dortmund wolle er auf dem Grundstück seines geplanten Bordells in Brambauer keineswegs eine Art Ersatz-Straßenstrich etablieren, erklärte er. Wir fragen: Wie ist Ihre Meinung zu dem Gesamtvorhaben? Stimmen Sie noch bis Freitag, 13. Mai, ab.

LÜNEN

von Von Peter Fiedler

, 12.05.2011
Kein Ersatz-Straßenstrich geplant

Auf diesem Grundstück soll das Großbordell entstehen.

Wenn ein anderer Eindruck entstanden sei, handele es sich um ein Missverständnis, sagte Cieslik. Vor einer Woche hatte Cieslik noch betont, er habe dem Dortmunder Ordnungsamt angeboten, die Damen vom Dortmunder Straßenstrich könnten bei ihm in Brambauer arbeiten. „Sobald sich eine Frau auf meinem Grundstück befindet, darf sie sich dort anbieten“, so Ciesliks Aussage. Am Mittwoch erklärte er: „Gemeint war, dass die Frauen vom Dortmunder Straßenstrich in meinem Bordell arbeiten können.“

Gegen einen „Ersatz-Straßenstrich“ in Brambauer hatte die Stadt schärfsten Widerstand angekündigt. Auch Ciesliks Antrag zum Bau eines dreistöckigen Bordells für bis zu 150 Prostituierte wird sie kritisch prüfen.

Der SPD-Ortsverein Brambauer will während des Brami-Frühlingsfests am 22. Mai Unterschriften „gegen den geplanten Bau eines Großbordells im Bereich der Elsa-Brändström-Straße und die daraus möglicherweise resultierende Ansiedlung eines Straßenstrichs in diesem Bereich“ sammeln, kündigte die SPD an. Der Stand werde in Höhe des dm-Marktes stehen.

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