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Infotag: Beim Schlaganfall kommt es auf Minuten an

St.-Marien-Hospital

Viele kennen die Symptome eines Schlaganfalls nicht oder schätzen sie falsch ein. So geht wertvolle Zeit verloren. Deshalb lud das St.-Marien-Hospital am Samstag wieder zum "Tag des Schlaganfalls" ein.

LÜNEN

von Von Martina Niehaus

, 15.05.2011

Denn Schlaganfall gilt nach Herzinfarkt und Krebserkrankungen als die dritthäufigste Todesursache in den Industrieländern. Allein in Deutschland erleiden jährlich mehr als 250 000 Menschen einen Schlaganfall.

In der Mitarbeiter-Cafeteria des Klinikums gab es spannende medizinische Vorträge zu dem Thema.Risiko-Check

Außerdem bestand für Interessierte die Möglichkeit, Blutdruck und Blutzucker messen zu lassen oder mit einem der Ärzte einen Risiko-Check durchzuführen. Auch die Schlaganfall-Selbsthilfe-Gemeinschaft stellte sich vor.

"Warnzeichen, die auf einen Schlaganfall hindeuten können, sind Sprach- und Sehstörungen sowie Lähmungserscheinungen, die typischerweise halbseitig sind", erläuterte Dr. Jürgen Gilles, Oberarzt der Neurologischen Klinik.

Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem hoher Blutdruck, Diabetes, Rauchen und Übergewicht.Chefarzt führte durch "Stroke Unit" Dr. Peter Schejbal, Chefarzt der Neurologischen Klinik, führte viele interessierte Besucher durch die so genannte "Stroke Unit" im siebten Stock des St.-Marien-Hospitals. Dort werden ausschließlich Schlaganfall-Patienten behandelt. "Das ist hier wie eine kleine Intensivstation", erklärte Schejbal. Die Besonderheit sei das multiprofessionelle Team, das hier zusammenarbeite.

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