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Chinesen besuchen Klinik

BRAMBAUER Besuch aus China begrüßte heute Andreas Schlüter, Geschäftsführer der Klinik am Park.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 19.11.2007
Chinesen besuchen Klinik

Alles im Kasten? Etwas Brambauer für daheim konservieren.

Das Rationalisierungs-Kuratorium Wirtschaft (RKA) aus der chinesischen Provinz Fujian informierte sich in der Klinik am Park über die medizinische Versorgung in Deutschland. Klinik-Geschäftsführer Andreas Schlüter („Im deutschen Gesundheitswesen werden pro Jahr ca. 250 Milliarden Euro bewegt“) erleichterte Dolmetscherin Zhang den Job: Kurze Sätze. Lange Pausen. „Die Gruppe wird in den nächsten Tagen u.a. Amsterdam, Brüssel, Paris, Florenz und Rom besuchen“, erklärte Bernd Schnittker, Geschäftsführer der Gesellschaft für Bildung und Beruf (GBB), die die Chinesen in Deutschland begleitet.

Auf Europa-Tour

Neben der Klinik am Park besuchte die Gruppe auch die im Technologiezentrum sitzende Business Academy of Applied Science (BAAS). Chinas Wirtschaft wächst rasant. Der Boom löst im Land des medizinischen Selbstversorgungs-Systems neben neuem Wohlstand auch steigende Ansprüche an die staatliche Versorgung aus. Der Riese in Fernost sucht nach zeitgemäßen Konzepten im Gesundheitswesen. Wie Klinik-Geschäftsführer Schlüter sagte, sei ein dreigliedriges Krankenhaus-System Kernstück im deutschen Gesundheitswesen (Grundversorger, mittlere Häuser, Uni-Kliniken). In Deutschland gebe es etwa 2200 Krankenhäuser.

7,5 Tage im Schnitt

Die durchschnittliche Verweildauer in deutschen Krankenhäusern liege bei 7,5 Tagen. In der Klinik am Park würden pro Jahr ca. 5000 Patienten stationär behandelt, ca. 1000 ambulante Operationen durchgeführt und ca. 12 000 ambulante Patienten in der Notfall-Praxis versorgt. Das Jahresbudget der Klinik liege bei 15 Millionen Euro, davon entfielen ca. 9 Millionen auf Personalkosten. Schlüter hatte aufmerksame Zuhörer. Die chinesischen Experten schrieben mit, fotografierten und . . . lächelten

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