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Besucher nehmen Knöllchen in Kauf

Ärger um Naherholungsgebiet

Bei einem runden Tisch Seepark sollen die ungeliebten Begleiterscheinungen des beliebten Naherholungsgebiets diskutiert werden. Das schlägt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vor, die sich mit den Anliegern getroffen hat.

LÜNEN

von Von Volker Beuckelmann

, 17.05.2011
Besucher nehmen Knöllchen in Kauf

Bündnis 90/Die Grünen informierten sich bei einer Ortsbesichtigung mit anschließender Fraktionssitzung über die Probleme am Seepark. Horst Krischer (r.) und Robert Flandrich (l.), von der Siedlergemeinschaft Fliederweg begleiteten die Gruppe.

Ziel des runden Tisches ist ein von Bürgern und Parteien getragenes Gesamtkonzept. Auf Einladung der Siedlergemeinschaft „Wohnpark Fliederweg“ hatten sich die Bündnis-Grünen bei einer Besichtigung am Seepark-Eingang Baukelweg vor der Sitzung per Fahrrad bzw. zu Fuß informiert. Horst Krischer und Robert Flandrich von der Siedlergemeinschaft machten die Politiker mit den Gegebenheiten vertraut.„Die Besucherströme müssten auf den richtigen Weg gebracht werden“, betonte Krischer mit Blick auf eine bessere Beschilderung. Grünen-Ratsmitglied Kirsten Jeck stimmte ihm zu und sagte: „Die Beschilderung ist absolut unzureichend.“

Die Crux: Viele Seepark-Besucher scheinen nur ungern längere Fußwege von den nicht ausgelasteten Großparkplätzen Scharnhorststraße oder Schwansbeller Weg in Kauf zu nehmen und zahlten stattdessen lieber Knöllchen.

Eine Sperrung des Eingangsbereiches am Baukelweg zu Saisonzeiten etwa ab 16.30 Uhr wurde von den Anwohnern als dringend notwendig erachtet, um den Suchverkehr nach Parkplätzen abzustellen. „Die parken überall“, sagte Robert Flandrich, der mindestens 700 Parkplätze forderte, auch um die Preußenstraße zu entlasten. Bereits seit 14 Jahren warten die Seepark-Anlieger auf eine verträgliche Lösung für alle Beteiligten. Ihre Geduld scheint bald am Ende.

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