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LG-Damen starten mit dünner Besetzung in die Sommersaison

Leichtathletik

Die LG Schwerte startet mit einem kleineren Damen-Kader als zuletzt in die diesjährige Sommersaison. Dennoch hat sich der ausgedünnte Kader um Trainer Peter Matzerath vorgenommen, die guten Ergebnisse aus dem Vorjahr zu wiederholen. Danach steht der nächste personelle Umbau an, denn die Sommersaison wird für Trainer Matzerath und wohl auch für einige Top-Athletinnen der LG die voraussichtlich letzte sein.

SCHWERTE

von Von Sebastian Reith

, 03.05.2011
LG-Damen starten mit dünner Besetzung in die Sommersaison

Neele Holzhausen (li.), hier mit Leonie Schulte, will an ihre Top-Leistungen der Vorsaison anknüpfen.

So zieht es Neele Holzhausen, letztes Jahr Siebte der Deutschen Jugendmeisterschaften über 400m Hürden, nach Matzeraths Auskunft womöglich zum Studium nach Köln - Pendeln wäre für sie dann zu aufwändig.

Bis es soweit ist, will Holzhausen aber wie auch Matzeraths restliche Trainingsgruppe eine ordentliche Saison hinlegen und die guten Leistungen des Vorjahres wiederholen. Allerdings gab es in der Vorbereitung wieder einmal einen personellen Umbau. "Wir sind dünn besetzt", erklärt Matzerath, "es darf keiner krank werden." Inwieweit der Trainer beispielsweise mit Alina Selsen und Cassandra Hirt, die im letzten Jahr noch bei der DM liefen, planen kann, ist unklar. Dafür bietet sich mit der von ihrem Auslandsjahr zurückgekehrten Tabea Grulke wieder eine Alternative. Den Saisonstart verpassen wird Katrin Neumann wegen eines Bänderrisses im Fuß.Ziel: Fünf Staffelnormen für die DM  Ganze fünf Normen für Deutsche Meisterschaften möchte der Coach mit den weiblichen LG-Staffeln holen. Gute Chancen hat da die Juniorinnen-Staffel über 4x400m, die von Neuzugang Julia Rustemeier, Isabel Hafenmayer, Jennifer Lügger und Holzhausen gelaufen werden könnte. Leonie Schulte darf nicht mehr bei den Juniorinnen starten, ihr Ziel wird dafür die "Quali" mit der Frauenstaffel sein. Während die Juniorinnen deutlich unter den geforderten 4:09 min bleiben sollten, fordert der DLV bei den Frauen 3:56 min - eine hohe Hürde. Holzhausen und Lügger dürften zudem noch bei der weiblichen Jugend A in der Langsprintstaffel laufen. Hier komplettieren die Zwillinge Laura und Chantal Brockhaus das LG-Quartett.Volle Konzentration aufs Abi Als deutlich schwierigeres Unterfangen dürften sich die "Qualis" über 4x100m gestalten. Bei den Juniorinnen hat der DLV die Norm von 51,0 Sekunden um zwei Sekunden angehoben. Mit 49,50 Sekunden liegt die Qualifikation bei der weiblichen Jugend A ähnlich hoch.

Problematisch gestaltet sich allerdings, dass Holzhausen sich in den ersten beiden Maiwochen noch voll auf das Abitur konzentrieren wird. So wird der Saisonstart sich für einige Athleten nach hinten verschieben und sich das Zeitfenster, in dem die Normen gelaufen werden müssen, verkleinern.

 

 

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