Lena Meyer-Landrut zieht Schlussstrich unter wilde Jahre

Tränenreicher Tourabschluss

Schon nach drei Songs fließen bei Lena Meyer-Landrut die Tränen. Ihr Konzert im seit langem ausverkauften Kölner Club Gloria ist am Dienstag für die Sängerin offenbar nicht nur der Abschluss einer kleinen Tour: „Ich möchte jetzt auch einen Schlussstrich ziehen unter die sieben wilden Jahre von 2010 bis jetzt“, gesteht sie den verdutzten Fans.

Köln

, 19.12.2017, 21:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lena Meyer-Landrut zieht Schlussstrich unter wilde Jahre

Lena Meyer-Landrut am Dienstag bei ihrem Konzert im Kölner Gloria. © Thomas Brill

Während über eine Videowand Bilder aus diesen wilden Jahren flimmern - vom Sieg des Eurovision Song Contest über diverse Fernsehauftritte und Beteiligungen in Jurys von Casting-Shows - fragt man sich, was dieser Schlussstrich zu bedeuten hat. Will Lena nie wieder auftreten?

Nach Tour-Absage nun eine kreative Pause?

Immerhin hat sie erst kürzlich die Veröffentlichung eines neuen Albums und eine Tour Anfang 2018 abgesagt. Die Zeichen deuteten allerdings eher in Richtung kreative Pause - und wenn man Lenas Tränen und die bebende Stimme bei der sehr persönlichen Vorstellung jedes einzelnen Bandmitglieds, ihrer Roadies und Techniker als Indikator nimmt, kann man sich nicht wirklich vorstellen, dass sie es lange ohne Live-Auftritte aushält.

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So war Lenas Konzert im Kölner Gloria

19.12.2017
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Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill
Lena Meyer-Landrut bei ihrem Konzert am Dienstag im Kölner Gloria© Thomas Brill

Die Entwicklung, die sie als Künstlerin in sieben Jahren und vier Alben genommen hat, ist dem Anschein des Kölner Konzerts nach erstaunlich positiv: In Lena Meyer-Landrut steckt zwar noch die freche Göre, die sie manchmal für den Geschmack vieler Fernsehzuschauer etwas zu sehr hat raushängen lassen. Aber heute Abend ist sie vor allem eine richtig gute und sichere Sängerin, umsichtige Entertainerin und sympathische Freundin, die für jeden ein freundliches Wort parat hat.

Zu Lenas Liedern singen Menschen aller Generationen mit

Aus Fehlern der Vergangenheit hat sie offenbar gelernt, denn Songs wie „Sattelite“, „Push Forward“ oder „Wild & Free“, dessen Chöre hier Menschen aller Generationen und Hautfarben lauthals mitsingen, kommen in einem vollen Club einfach besser als in einer halbleeren Riesenhalle. Lena zeigt sich hier als das perfekte Pendant zum All-American-Girl, als Künstlerin, auf die sich ein erstaunlich breiter Querschnitt der deutschen Gesellschaft einigen kann.