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Hauptschule Zukunft geben

Legden "Zukunft mit Beruf - Hauptschule mit Zukunft": Dass trotz aller Unkenrufe dieser Slogan nicht nur Wunschdenken ist, will eine Podiumsdiskussion der Wirtschaftsinitiative Legden-Asbeck (Wila) am Dienstagabend in der Hauptschule zeigen. Der Schüssel zum Erfolg von Schule und Schülern: möglichst früh Kontakte zur Wirtschaft knüpfen.

02.11.2007

"Wir müssen die Hauptschule von dem Stigma befreien, Restschule zu sein", fordert Wila-Geschäftsführer Heinz Fischert. Statt immer die Probleme dieser Schulform zu thematisieren, sollten die Vorzüge in den Vordergrund gestellt werden - "und die gibt es ja durchaus", ergänzt Fischert und verweist auf den Praxis-Bezug: "Da müssen wir ansetzen, und diese Qualität noch stärker fördern."

Die heimische Wirtschaft steht der Schule dabei gerne als Partner zur Seite, wie der Sprecher Unternehmen unterstreicht. Die Podiumsdiskussion am Dienstag - eingeladen sind nicht nur Eltern, Schüler und Unternehmer aus den Reihen der Wila, sondern alle Interessenten - versteht Fischert als ersten Schritt. "Dort werden zwei Azubis ihren Weg in den Beruf beschreiben, Lehrer der Hauptschule und des Berufskollegs sprechen und Vertreter der Unternehmen", zählt er auf. Das Ziel: "Die Schüler sollen Informationen aus erster Hand bekommen, was sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz beachten sollen." Und vielleicht ließen sich während und nach der Veranstaltung bereits erste Kontakte knüpfen.

Paten für Schüler

Die Podiumsdiskussion sei lediglich der Auftakt für die künftig enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Wila. "Wir können uns auch gut Patenschaften vorstellen", nennt Fischert ein weiteres Beispiel: "Senioren, die selbst nicht mehr berufstätig sind, kümmern sich intensiv um einzelne Schüler und begleiten sie bei ihrem Weg zu Unternehmen." sy-

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