Laschet: Lockerungen sollten zuerst im Jugendsport und in der Kultur erfolgen

Coronavirus

Aktuell sind keine Lockerungen der Corona-Maßnahmen möglich. Doch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat vor den Bund-Länder-Beratungen konkrete Vorstellungen, wo sie zuerst greifen sollten.

NRW

25.11.2020, 12:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hat konkrete Vorstellungen, wo erste Lockerungen greifen sollten.

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hat konkrete Vorstellungen, wo erste Lockerungen greifen sollten. © picture alliance/dpa

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will bei sinkenden Infektionszahlen zuerst in den Bereichen Jugendsport und Kultur Lockerungen vornehmen. „Wir versprechen auch den Menschen, bei sinkenden Infektionszahlen werden wir die Einschränkungen auch zurücknehmen“, sagte Laschet im Landtag in Düsseldorf.

Gerade beim Jugendsport und bei der Kultur werde den Menschen viel zugemutet. „Das ist mein Signal, mein Versprechen“, erklärte er im Vorfeld der Länderberatungen mit dem Bund am Mittwochnachmittag.

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Laschet: Gefahr eines Rückfalls zu groß

Grundsätzlich müssten die Schutzmaßnahmen angesichts der weiter hohen Infektionszahlen jedoch verlängert werden. Die Infektionszahlen hätten sich zwar stabilisiert, seien aber immer noch zu hoch. Heute gehe es nicht um Öffnungsschritte, die Gefahr eines Rückfalls sei zu groß, erklärte Laschet mit Blick auf die Beratungen der Länderchefs mit dem Bund.

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Am Präsenzunterricht will NRW weiter festhalten: „Der Küchentisch zu Hause in einer 2- oder 3-Zimmerwohnung ist nicht der besere Lernort. Der beste Lernort ist die Schule“, sagte Laschet am Mittwochmorgen im Landtag. Darüber seien sich alle Ministerpräsidenten einig. Die in NRW vorgezogenen Weihnachtsferien seien inzwischen ein Modell für ganz Deutschland geworden.

dpa/kar

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