Laschet erteilt Diskussion um Lockerung der Corona-Maßnahmen eine Absage

Coronavirus

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sieht Deutschland wegen der Coronavirus-Mutationen in einer unkalkulierbaren Lage. Für eine Öffnungsdiskussion sei deshalb derzeit kein Raum.

Düsseldorf/Berlin

25.01.2021, 17:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der CDU-Vorsitzende und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

Der CDU-Vorsitzende und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. © picture alliance/dpa

Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat Diskussionen über eine Lockerung des coronabedingten Lockdowns in Deutschland eine klare Absage erteilt. „Derzeit ist für Öffnungsdiskussion kein Raum“, sagte er am Montag in Berlin nach den ersten Online-Sitzungen der neu gewählten CDU-Führungsgremien.

„Wenn Infektionszahlen nachhaltig und deutlich sinken, muss man Grundrechtseingriffe auch wieder zurücknehmen, muss man Schulen und Kitas wieder öffnen. Nur wir sind in dieser Phase jetzt nicht“, betonte der NRW-Ministerpräsident. „Die Zahlen sinken zwar, aber das unkalkulierbare mutierte Virus kann jeden Moment auch bei uns in Deutschland seine Wirkung zeigen.“

„Unkalkulierbare Lage“ wegen Virus-Mutation

Kanzleramtschef Helge Braun und die Chefs der Staatskanzleien entwickelten zwar bereits „Strategien ohne Datum über den Tag hinaus, wie man dann wieder zurückkehren kann“. Aber ein Datum sei derzeit nicht zu nennen. Die Schwierigkeit bestehe darin, dass man nichts über das mutierte Virus wisse.

Es handele sich um eine „unkalkulierbare Lage“. Man befinde sich „in der Phase der Vorsicht“, betonte Laschet. „Sie können mir glauben: Sobald ich einen Anlass sehe, dass wir öffnen können, werde ich das sagen. Heute ist das nicht der Fall.“

dpa

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