Kurioser Bußgeldbescheid: Autofahrerin wird mit 700 km/h geblitzt

Verkehr

Einer Autofahrerin aus Italien ist ein kurioser Bußgeldbescheid ins Haus geflattert. Angeblich sei sie 700 km/h gefahren – mit einem Ford Focus. Das Bußgeld fiel derweil verhältnismäßig gering aus.

Ancona

21.07.2020, 21:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Autofahrerin aus Italien soll laut Bußgeldbescheid 700 km/h gefahren sein. (Symbolbild)

Eine Autofahrerin aus Italien soll laut Bußgeldbescheid 700 km/h gefahren sein. (Symbolbild) © picture alliance / Oliver Berg/d

Eine Autofahrerin aus Italien hat einen ungewöhnlichen Bußgeldbescheid nach Hause bekommen. Wie das Portal „Autopassionati“ berichtet, sei die Frau aus der Provinz Acona angeblich mit 703 km/h durch eine 70er-Zone gefahren – und das mit einem Ford Focus.

Die Strafe für das angebliche Vergehen fiel jedoch vergleichsweise milde aus, heißt es in dem Bericht. Demnach muss sie „nur“ 850 Euro Strafe zahlen und bekommt für das Vergehen zehn Strafpunkte. Beim Verkehrssystem in Italien werden Punkte von einem Guthaben abgezogen, das im Idealfall bei 30 Punkten liegt.

700 km/h – wie kann das sein?

Doch wie kann es sein, dass eine Frau mit einem Ford Focus so schnell ist wie ein Flugzeug? Gar nicht. Wie das Portal berichtet, ist der Grund für den ungewöhnlichen Bußgeldbescheid ein kaputtes Radarmessgerät. Kurios ist derweil, dass genau das offenbar niemandem in der Behörde aufgefallen ist – der Bescheid wurde der Frau samt Geldstrafe nach Hause geschickt.

Dass defekte Messgeräte für horrende Bußgelder sorgen, ist derweil kein Einzelfall. Vor zwei Jahren erhielt ein Mann aus Belgien einen Bescheid über 6597 Euro. Der Grund: Er sei angeblich in einer 50er-Zone fast 700 Stundenkilometer zu schnell gewesen. Auch hier lag ein Messfehler vor: Statt der angeblichen 700 km/h war der Autofahrer nur zehn Stundenkilometer zu schnell.

RND

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