Kreis Coesfeld baut Radwegenetz aus und stellt Pläne im Webinar vor

Velorouten und Radwege

Der Kreis Coesfeld arbeitet an einem umfassenden Radwegekonzept, das vor allem die Kommunen besser per Rad verbinden soll. Was jetzt umgesetzt wird, stellt der Kreis in einem Webinar vor.

Nordkirchen, Olfen

20.06.2020, 13:58 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Fahrradweg entlang der Bahnhofstraße zwischen Capelle Dorf und Gewerbegebiet. Der Kreis will die Radwegeanbindung zwischen den Kommunen verbessern.

Der Fahrradweg entlang der Bahnhofstraße zwischen Capelle Dorf und Gewerbegebiet. Der Kreis will die Radwegeanbindung zwischen den Kommunen verbessern. © Karim Laouari (Archiv)

Einstimmig hat der Coesfelder Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung das Radverkehrskonzept für den Kreis Coesfeld verabschiedet. Zugleich wurde ein höheres Budget für die Radwegeunterhaltung, aber auch eine neue halbe Planerstelle für die Tiefbauabteilung bewilligt. Das kündigt der Kreis Coesfeld in einer Pressemitteilung an.

Um das Konzept auch der breiten Öffentlichkeit vorzustellen, ist am Dienstag (23.6.) um 18 Uhr ein Webinar als Online-Vortrag geplant.

„Mit dem Radverkehrskonzept liegt erstmals ein kreisweit abgestimmtes interkommunales Planwerk für die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur vor, das einen weiteren Meilenstein in den Klimaschutzaktivitäten des Kreises Coesfeld darstellt“, zitiert der Kreis Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr.

Mit der Umsetzung des Radverkehrskonzeptes sollen direkte, komfortable und schnelle Radwegeverbindungen zwischen den Kommunen des Kreises und darüber hinaus realisiert werden; damit sollen Berufspendler für den Umstieg vom motorisierten Individualverkehr auf das Fahrrad oder Pedelec motiviert werden.

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Die Erarbeitung des Konzeptes erfolgte in enger Abstimmung mit den kreisangehörigen Kommunen, dem Landesbetrieb Straßen NRW, den Nachbarkreisen und -kommunen sowie weiteren Interessensvertretern, wie etwa den ADFC-Ortsgruppen.

Mathias Raabe, der als Radverkehrsbeauftragter die Konzepterstellung beim Kreis Coesfeld koordiniert hat, betont die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit: Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Baulastträgern hat sehr gut funktioniert, sodass wir jetzt einen gut abgestimmten Maßnahmenfahrplan für die nächsten Jahre haben, der als Orientierung für die weiteren Detailplanungen dienen kann.

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Dass auch jetzt schon intensiv am Radwegeausbau gearbeitet wird, betont Klaus Dammers, Abteilungsleiter Straßenbau und -unterhaltung beim Kreis Coesfeld: An der ersten Veloroute wird bereits gebaut. Bis Ende 2020 wollen wir entlang der K 39 einen ersten Abschnitt des drei Meter breiten Radweges zwischen Ascheberg und Münster einweihen.

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Auch die Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, sich an der Konzepterstellung zu beteiligen. Auf einer interaktiven Karte im Internet konnten sie ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge zum Alltags-Radwegenetz im Kreis Coesfeld abgeben. Dieses wichtige Bürger-Feedback ist zusammen mit dem fachlichen Know-how der Planungsexperten der Städte und Gemeinden in das Radverkehrskonzept eingeflossen, berichtet Raabe.

Bei dem Online-Vortrag am 23. Juni werden die beiden beteiligten Gutachterbüros das Radverkehrskonzept, seine Ziele, den Erarbeitungsprozess und auch die Ergebnisse detailliert vorstellen. Zuschauer können zudem Fragen stellen, die direkt im Webinar beantwortet werden. Weitere Informationen zum Online-Vortrag unter www.klima.kreis-coesfeld.de.

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