Kita-Erzieherin unter Mordverdacht: Ermittler wollen neue Erkenntnisse mitteilen

Kriminalität

Im Fall eines mutmaßlich ermordeten Mädchens in einer Viersener Kita sind noch etliche Fragen offen. Tatverdächtig ist eine Erzieherin. Am Donnerstag wollen sich die Ermittler zu den Untersuchungen äußern.

Viersen

27.05.2020, 20:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit bemalten Steinen, die vor der Kindertagesstätte in Viersen liegen, wird dem toten dreijährigen Mädchen gedacht.

Mit bemalten Steinen, die vor der Kindertagesstätte in Viersen liegen, wird dem toten dreijährigen Mädchen gedacht. © picture alliance/dpa

Nach dem Tod eines drei Jahre alten Kindergartenmädchens in Viersen wollen die Ermittler am Donnerstag weitere Details zu dem Fall bekanntgeben. Eine 25 Jahre alte Erzieherin sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. „Wir verstehen, dass ein großes mediales Interesse und emotionale Betroffenheit in der Bevölkerung besteht“, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach. Die Untersuchungen seien allerdings noch nicht abgeschlossen.

Das Mädchen war am 21. April von einem Notarzt wegen Atemstillstands aus dem Kindergarten ins Krankenhaus gebracht worden. Am 4. Mai starb das Kind dort. Die Erzieherin war am 19. Mai festgenommen worden und ist seitdem in U-Haft. Zu den Einzelheiten machten Polizei und Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen bislang keine Angaben.

dpa