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Weltjugendtag, wir kommen! Kirchhellener Pilgergruppe reist nach Panama

Weltjugendtag

Die achtköpfige Pilgergruppe der Kirchhellener Pfarrei St. Johannes der Täufer ist am Dienstagabend Richtung Panama aufgebrochen. Die Vorfreude auf den Weltjugendtag ist groß.

Kirchhellen

, 16.01.2019 / Lesedauer: 3 min
Weltjugendtag, wir kommen! Kirchhellener Pilgergruppe reist nach Panama

Eine achtköpfige Gruppe aus Kirchhellen hat sich am Dienstagabend auf den Weg zum Weltjugendtag in Panama gemacht. © Robert Wojtasik

Noch sei sie ganz entspannt, sagt Anna Lisa Krause, aber das könnte sich womöglich bald ändern. „Ich verreise zum ersten Mal außerhalb Europas und fliege auch das erste Mal Langstrecke“, sagt die 20-jährige Kirchhellenerin, die sich am Dienstagabend mit ihrer Gruppe auf den Weg zum Weltjugendtag nach Panama machte.

Das weltweit größte katholische Jugendfestival hat Papst Franziskus ganz ins Zeichen Marias gestellt. Es steht unter dem Motto „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“. Vom 17. bis 21. Januar finden in Panama, Nicaragua und Costa Rica die Tage der Begegnung statt. Der Weltjugendtag in Panama City geht vom 22. bis 27. Januar.

Von Feldhausen fahren die Kirchhellener Pilger mit dem Zug nach München. Von dort geht es mit dem Flieger zunächst nach Newark (USA) und dann weiter nach Panama, wo die Gruppe die erste Woche in der Provinz Colón verbringt und schon mal Land und Leute kennenlernt. Auf die Tage der Begegnung „mit Menschen aus aller Welt“ freue sie sich besonders, sagt Anna Lisa Krause: „Auf gute Stimmung und viel Herzlichkeit.“ Spanisch, die Landessprache Panamas, spricht sie nicht. „Aber das klappt schon, zur Not verständigen wir uns mit Händen und Füßen.“

Weltjugendtag, wir kommen! Kirchhellener Pilgergruppe reist nach Panama

Maskottchen Schlumpf „Pannemann“ darf nicht fehlen: Anna Lisa Krause (l./20) und Anika Rothkegel (21) freuen sich auf den Weltjugendtag in Panama. © Robert Wojtasik

Und ansonsten ist da ja auch immer noch Anika Rothkegel. Die 20-jährige Spanischstudentin ist die Dolmetscherin der Gruppe. Sie freut sich ebenfalls auf die Begegnungen mit Menschen aller Nationen, „aber auch auf das Leben in den Gastfamilien“, bei denen die Kirchhellener untergebracht sind.

Klaus Klein-Schmeink ist nicht minder gespannt auf Land und Leute. Er ist außerdem einer von rund 250 Geistlichen, die auf einem großen Feld auf von Häftlingen gebauten Beichtstühlen Teilnehmern des Weltjugendtags die Beichte abnehmen - in seinem Fall auf Italienisch, Englisch oder Deutsch. „Und vielleicht klappt es ja auch mit einem Wiedersehen mit früheren Kommilitonen aus meiner Studienzeit in Rom“, hofft der Kirchhellener Pfarrer.

Zur Vorbereitung auf den Weltjugendtag nahm die Kirchhellener Pilgergruppe unter anderem an einem Vorbereitungswochenende im Bonifatius-Kloster Hünfeld teil. Dort trafen sie auf viele andere Pilger, erhielten organisatorische Tipps und machten Übungen zum Teambuilding.

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