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Kirchhellen-Gutschein kommt gut an

52 Firmen machen mit

Seit fast zweieinhalb Jahren bieten die Betreiber der Homepage „kirchhellen.de“ den Kirchhellen-Gutschein an. Dass ihre fixe Idee im Dorf so gut ankommen würde, hätten sich Marco Willer, Jörg Boehm sowie Lars und Thorsten Schlüter damals nicht träumen lassen.

Kirchhellen

, 25.07.2016
Kirchhellen-Gutschein kommt gut an

Der Kirchhellen-Gutschein ist etabliert.

„Am Anfang dachten wir, dass die anfängliche Euphorie bestimmt bald nachlassen würde. Aber das war nicht der Fall. Auch heute noch läuft der Verkauf wie am ersten Tag“, erzählt Marco Willer auf Anfrage unserer Zeitung. Man setze einen hohen vierstelligen Betrag um und ständig sei ein fünfstelliger Betrag im Umlauf. Inzwischen gilt der Kirchhellen-Gutschein für 52 Unternehmen. „Und wir bekommen ständig neue Anfragen“, so Willer. Inzwischen haben er und sein Team schon die vierte Auflage des Flyers mit allen teilnehmenden Geschäften raus gebracht.

Geld bleibt im Dorf

Nachdem das Brauhaus am Ring als Verkaufsstelle für die Abende und Wochenenden ausgeschieden ist, hat die Tankstelle Josten (Bottroper Straße 18-20) jetzt diese Aufgabe übernommen. Besonders gut laufe der Gutschein in der Gastronomie sowie bei Bekleidung. „So bleibt das Geld im Dorf“, sagt Marco Willer. Weiter ausbauen möchte sein Team das Gutschein-Geschäft insgesamt aber nicht: „Wir müssen jetzt schon gucken, dass wir das mit vier Leuten nebenbei gestemmt kriegen.“ Denn neben dem Gutschein-Projekt betreuen die Kirchhellener auch noch das Internetportal „kirchhellen.de“ und verkaufen die selbst kreierten Spirituosen Kirchdame (Schlehdornlikör) und Kirchbube (Weizenfeindestillat mit Schlehdorn).

Eisbecher

Während beim Dorfportal auf „Bestandspflege“ gesetzt wird, ist Willer mit dem Verkauf der Getränke zufrieden. Der erste Hype sei zwar vorbei, dennoch seien Kirchbube und Kirchdame ein beliebtes Geschenk aus Kirchhellen – oft in Kombination mit dem Gutschein. Oder auch in Kombination mit Eis: Denn seit Kurzem gibt es beim Café Kläsener einen Kirchhellen-Eisbecher, der mit der Kirchdame verfeinert wird. Auch wenn bereits Anfragen von Lokalitäten außerhalb von Kirchhellen kommen, die die Getränke verkaufen wollen, sind sich die Erfinder einig, dass Kirchdame und Kirchbube eine Kirchhellener Marke und kein Massenprodukt sein sollen.

Nah am Bürger

„Mehr Mammut-Projekte als jetzt gehen bei uns auch nicht. Wir wollen weiterhin nah am Bürger bleiben und arbeiten oft im halb Verborgenen“, so Willer. Ganz lassen können es die Vier aber dennoch nicht, denn für die nächste Zeit planen sie noch ein „großes Projekt“. Mehr verriet Willer aber nicht.  

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