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Gescheiterte Halbfinalisten feierten im Movie-Park weiter

"European Song Contest"

Magdalena Tul aus Polen und Glen Vella aus Malta ist das Lachen nicht vergangen. Die beiden Eurovision-Teilnehmer sind zwar im Halbfinale ausgeschieden, feierten aber trotzdem im Movie Park fröhlich weiter.

KIRCHHELLEN

von Von Jan-Henning Janowitz

, 13.05.2011
Gescheiterte Halbfinalisten feierten im Movie-Park weiter

Magdalena Tul (6 v.l.) und Glen Vella (7 v. l.) genossen zusammen mit ihren Teams die Zeit in Deutschland.

Dabei gewesen zu sein - für die Vertreter aus Malta und Polen war das alleine schon ein einmalige Erlebnis. Ganz Düsseldorf, ja fast ganz Deutschland ist derzeit im Eurovision-Fieber. Wenn heute Lena Meyer-Landrut zur Titelverteidigung ansetzt, drückt eine Nation vor dem Fernseher gebannt die Daumen. Dass Lena bereits im Finale ist, hat dabei nichts mit ihrer Rolle als noch amtierende Eurovision-Gewinnerin zu tun.

Der Grund ist schlicht und einfach der schnöde Mammon: Deutschland ist eine von fünf Nationen, die dem Song Contest, der früher unter dem wesentlich romantischeren Namen „Grand Prix de la Chanson d‘Eurovision“ firmierte, die meisten Einnahmen bringen. Kleine Länder wie Polen oder Zwergstaaten wie Malta mussten sich zunächst im Halbfinale bewähren – und schieden in diesem Jahr in der Vorschlussrunde bereits aus. Für den Malteser Glen Vella war das kein Grund zum Trübsal blasen.

„Wir haben hier wunderbare zwei Wochen gehabt. Düsseldorf und die Umgebung sind richtig toll. Das war ein Erlebnis und ich möchte gerne nach Deutschland zurückkommen“, sagte Vella. Seine Favoriten für das diesjährige Finale, das im Düsseldorfer Fußballstadion von knapp 40 000 Fans live verfolgt wird, sind Großbritannien und Frankreich. Auch Titelverteidigerin Lena räumt er große Chancen ein. „Sie ist sehr süß und kommt gut an. Bei ihr ist auch alles möglich. Sogar der erneute Titel“, glaubt Glen Vella.

Begleitet wurden die Malteken von den Volunteers Rebekka Budde und Patrick John Burhorn. Burhorns Mutter ist Maltekin, der Sohn beherrscht die Sprache perfekt. Auch für die beiden waren es unvergessliche Eurovisions-Wochen. „Wir haben das Team aus Malta überall begleitet und haben natürlich beim Halbfinale ganz fest die Daumen gedrückt. Natürlich sind wir etwas enttäuscht. Aber am Ende überwiegt bei uns genau wie bei den Sängern, dass wir eine super Zeit zusammen hatten“, sag Rebekka Budde. Einfach nur dabei zu sein kann eben doch richtig erfüllend sein.

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