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Die jecken Frauen der KFD Grafenwald bereiten sich auf die Session vor

KFD Grafenwald

Wie lange es den Frauenkarneval der KFD Grafenwald schon gibt? So genau weiß das niemand. Ist aber auch egal. Denn fest steht: Spaß macht es heute wie damals. Nicht nur dem Publikum.

Kirchhellen

, 12.01.2019 / Lesedauer: 3 min
Die jecken Frauen der KFD Grafenwald bereiten sich auf die Session vor

Die Frauen der Theatergruppe freuen sich schon wieder auf ihre Aufführungen im Februar. © Jennifer Uhlenbruch

Die Frauen der Theatergruppe sind im wahrsten Sinne des Wortes eine eingespielte Gruppe. Viele stehen schon jahrelang im Februar auf der Bühne des Pfarrheims Grafenwald und begeistern bei vier Veranstaltungen die Frauen aus Grafenwald und Umgebung.

Das ganze Jahr über suchen die Mitspielerinnen nach Anregungen für die nächste Session, denn nach dem Karneval ist vor dem Karneval. „Wir schauen im Internet und im Fernsehen nach Sketchen, die uns gefallen. Und wir tauschen uns mit Theatergruppen aus, die weiter weg sind“, erzählt Agnes van Bürk.

Alles kann nur einmal aufgeführt werden

Der Aufwand, die Stücke selbst zu schreiben, lohne sich nicht. „Was einmal gespielt ist, können wir nie wieder aufführen.“ Denn das Publikum ist treu, kommt jedes Jahr und erinnert sich. „Letztens haben wir überlegt, ob wir einen Sketch von vor zehn Jahren noch einmal spielen können. Aber das können wir nicht machen.“

Auch Anne Hasebrink war jahrelang treue Besucherin der Aufführungen. „Ich fand das immer gut.“ Nach einer Aufführung lief sie dann - nicht mehr ganz nüchtern - mit drei Mitspielerinnen nach Hause. „Wenn ihr mal jemanden braucht...“, habe sie sich angeboten. Und so viele Schnäpschen hatten ihre Wegbegleiterinnen dann nicht getrunken, als dass sie dieses Angebot vergessen würden. „Im Sommer schellte das Telefon und ich wurde gefragt, ob ich bei der Theatergruppe mitmachen wollte.“ Jetzt ist Anne Hasebrink zum fünften Mal dabei - und mit ihr ein echter Karnevalsfan. „Zur Silberhochzeit haben Freunde meinen Mann und mich mit einem selbstgebauten Karnevalswagen überrascht und uns damit von der Kirche zum Ort unserer Feier gebracht“, sagt sie noch heute begeistert und zeigt Fotos.

Karnevalsstimmung ist nicht entscheidend

Nicht alle Mitspielerinnen sind so jeck wie sie. Agnes van Bürk hat mit Karneval nicht viel am Hut. „Aber wir sind immer gut drauf und haben viel Spaß, das hat mit Karnevalsstimmung nicht unbedingt etwas zu tun“, sagt sie lachend.

Noch sind die Frauen nicht nervös. „Wir sind schon ziemlich weit“, hat Lothar Kaiser, der seit Jahren das Finale für die Aufführung schreibt, nach einem Probenbesuch gesagt. Aber vor den einzelnen Auftritten am 13., 15., 19. und 22. Februar wird die Anspannung noch steigen. „Ein Sektchen hilft“, weiß Agnes van Bürk. Tanja Hofmann muss dieses Mal ohne auskommen. „Ich werde das erste Mal ganz nüchtern auf der Bühne sein. Dafür aber mit Unterstützung“, sagt sie lachend und streicht sich über den Schwangerschaftsbauch.

Und ob mit Sektchen oder ohne: Spaß werden sie wieder alle haben.

Am 12. Januar (Samstag) werden die Karten im Pfarrheim Heilige Familie, Maystraße, in Grafenwald verkauft (Kosten: 9,99 Euro). KFD-Mitglieder können die Karten von 17 bis 17.45 Uhr erwerben. Die anderen Frauen stellen sich von 17.45 bis 18.15 Uhr an. Am 13. Februar (Mittwoch) und 19. Februar (Dienstag) beginnen die Karnevalsveranstaltungen um 15 Uhr, am 15. und 22. Februar (jeweils Freitag) um 18 Uhr. Wer bei der Theatergruppe mitmachen möchte und intensive Proben nicht scheut, ist immer herzlich willkommen und kann die Mitspielerinnen nicht nur nach der Aufführung ansprechen.
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