Kindliches Kino-Märchen um den Bären-Messias

"Kleiner starker Panda"

Im Himmel der Panda-Bären tagt der große Rat. Eine Flut bedroht die Bambusfresser. Der weise Buddha-Panda wird aus tausendjährigem Schlaf geweckt. Sein Plan: Man möge ein ungeborenes Panda-Kind mit dem heiligen Geist befruchten. Der Auserwählte werde sein Volk zu sicheren Ufern führen.

24.02.2012, 14:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
»Der kleine starke Panda« ist süß, aber wirklich nur für kleine Kinder geeignet.

»Der kleine starke Panda« ist süß, aber wirklich nur für kleine Kinder geeignet.

"Kleiner starker Panda", eine deutsch-belgisch-spanische Kino-Animation, bemüht viel religiöses Geklingel für die Herleitung einer Story, die eigentlich von einem kindlichen Helden erzählt. Von Manchu , dem Li-La-Laune-Bär, der die Welt erkundet, Freunde findet und aus jeder Bredouille den Ausweg weiß. Den Titelsong hat die auch in Dortmund durch zahlreiche Auftritte bekannte Berlinerin Jocelyn B. Smith eingesungen.Abenteuer und Gefahr Viel Drolliges (eine Panda-Klasse ähnlich dem Bilderbuch "Die Häschenschule"), etwas Abenteuer und Gefahr, eingeträufelt ein Spritzer Ökologie: Menschen mit Baggern verheißen nichts Gutes. Wohl aber die Gemeinschaft sprechender Tiere, verniedlicht für ein Publikum, das frisch vom Schnuller entwöhnt ist. Der Leopard fährt gnädig die Krallen ein, statt Pandas den Garaus zu machen. Ein Jung-Leopard, ständig nach der Mami winselnd, ist ein Kostverächter, der sich mit Bambus begnügt.Treudoof Harmlos, herzig, naiv, eine Spur zu treudoof. Der Film von Greg Manwaring und Michael Schoemann borgt sich Figuren aus "Kung Fu Panda", Motive bei "Ice Age". Was fehlt, sind deren Kapriolen, dreist-dämlicher Jux, der einen erfrischenden Mehrwert abwürfe. Zeichnerischer Strich und Hintergrund-Kolorierung sind schlicht, die Animation leicht ruckelig - Kindlichkeit auf ganzer Linie.

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