Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

KG-Werfer peilen das erste 3:0 der Saison an

CASTROP-RAUXEL Ernst, aber nicht hoffnungslos: Mit dieser Weisheit des Volksmundes lässt sich die Lage der KG Castrop-Rauxel in der 2. Bundesliga vor dem Spiel gegen Eintracht Heringen trefflich beschreiben.

von Von Mirko Kuhn

, 22.11.2007

Dabei peilt das Team von der Wartburgstraße im vierten Heimspiel einen klaren Sieg an. Es wäre der erste 3:0-Erfolg der Spielzeit, in der die KG zur "Liga-Halbzeit" mehr denn je auf den achten Platz mit der Berechtigung zum Relegationsspiel um den Klassenverbleib schielt. Diese Partie ist jetzt schon für den 12. Februar 2008 terminiert - ein Datum, das bereits jetzt in den Hinterköpfen der Europastädter herum schwirrt.

Denn Hoffnung auf eine bessere Platzierung lässt die aktuelle Tabellensituation nicht zu. Ist das Bundesliga-Unterhaus doch mittlerweile in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft untergliedert. Zum Einen sieben Teams, die um die Spitzenplätze kämpfen. Zum Anderen ein Keller-Trio: der KSV Eintracht Wolfsburg, die SKG Sontra und die heimischen KG. Diese drei Teams machen die beiden direkten Abstiegsplätze sowie den Relegationsrang unter sich aus.

Besonders brisant: das Duell der beiden KG-Konkurenten in Sontra. In der Tabelle verbuchen Wolfsburg und Castrop-Rauxel drei Minusbilanzzähler auf, "Schlusslicht" Sontra deren vier - angesammelt vor allem durch ein 0:3, gegen den KG-Samstags-Gegner aus Heringen - die einzige 0:3-Heimniederlage eines Teams in dieser Spielzeit.

Kein echter Heimvorteil

Doch will Pressewart Joachim Müller dies nicht überbewerten. So seien Sontra und Heringen unmittelbar benachbart, ein echter Heimvorteil wie jetzt für die KG habe daher für Sontra nicht bestanden. Im Gegenteil: Gegen den Tabellenzweiten rechne man sich auf den wohl immer schwieriger zu bespielenden Holzbahnen im hiesigen Keglerheim einiges aus, so Müller: "Wenn wir mit vier Leuten über 810 Holz spielen, ist das erste 3:0 fällig." Für die Gastgeber spricht zum Hinrunden-Ausklang jedoch, dass man mit Ausnahme von Klaus Mestenhauser in Bestbesetzung auf die Bahnen geht.

Lesen Sie jetzt