Karstadt am Limbecker Platz in Essen gerettet - Neue Hoffnung für Dortmund?

Galeria Karstadt Kaufhof

Gute Nachrichten für Karstadt in Essen. Die Filiale des Warenhauses am Limbecker Platz ist gerettet. Auch die Zentrale des Konzerns bleibt in Essen. Und NRW-Ministerpräsident macht weitere Hoffnungen.

ESSEN

11.08.2020, 10:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Karstadt-Warenhaus im Einkaufszentrum "Limbecker Platz" in Essen soll erhalten bleiben.

Das Karstadt-Warenhaus im Einkaufszentrum "Limbecker Platz" in Essen soll erhalten bleiben. © picture alliance / dpa

Die Zentrale des Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof (GKK) mit ihren rund 1200 Beschäftigten bleibt in Essen. Das teilten am Donnerstag der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mit.

Ein Unternehmenssprecher bestätigte die Entscheidung. Auch das bislang auf der Schließungsliste stehende Karstadt-Warenhaus am Limbecker Platz in Essen bleibt demnach erhalten. Damit ist die Zahl der Filialen, die geschlossen werden sollen, von ursprünglich 62 mittlerweile auf weniger als 50 gesunken.

Laschet: Hoffnung für weitere Warenhäuser

Für den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) ist allerdings auch das noch nicht unbedingt das letzte Wort. „Aus meiner Sicht reicht das noch nicht“, sagte er am Dienstag in Düsseldorf. Es gebe noch weitere Orte, wo sich die Landesregierung für die GKK-Beschäftigen einsetze und um einen Erhalt der Warenhäuser kämpfe. Er hoffe, dass es noch in dieser Woche dazu weitere Informationen gebe, sagte der CDU-Politiker. Galeria Karstadt Kaufhof sei tief verwurzelt in NRW und er wolle alles tun, dass das so bleibt.

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Die Mitarbeiter von Kaufhof und Karstadt Sports in Dortmund haben bereits ihre Kündigungen erhalten. Sie sind datiert zum 31. Oktober. Trotzdem gibt es auch hier wieder Hoffnung - vor allem für das Karstadt-Sporthaus in Dortmund. Wie es heißt, sollen vier Sporthäuser bundesweit erhalten bleiben, darunter auch die Filiale in Dortmund.

40.000 Menschen hatten in Dortmund bei einer Protestaktion gegen die Schließung ihre Unterschrift auf eine Liste gesetzt, um für den Erhalt der beiden Häuser in Dortmund zu kämpfen.

dpa/kar

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