In Nordkirchen hat die Erntezeit begonnen

Gespräch mit Landwirt

Die Getreideernte in der Region ist angelaufen. Die Landwirte nutzen die trockenen Tage, um das Sommergetreide von den Feldern zu holen. Wir haben mit dem Nordkirchener Ortslandwirt Alfred Stattmann über Erträge und das Wetter gesprochen.

NORDKIRCHEN

von Carolin Gelb

, 21.07.2016, 15:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Nordkirchen hat die Erntezeit begonnen

Zurzeit ernten die Landwirte das Getreide wie Weizen, Roggen (hier auf dem Bild) und Triticale.

Die Erntesaison hat bereits im Winter begonnen. Jetzt fangen die Landwirte mit der Sommerernte an. Aktuell steht Raps auf dem Plan. Danach geht es dann an die Weizenernte. Außerdem holen die Landwirte auch Triticale, eine Kreuzung von Weizen und Roggen, von den Feldern.

Die Ernte der Wintergerste war in diesem Jahr durchschnittlich, sagt Alfred Stattmann, Ortslandwirt für Nordkirchen, Südkirchen und Capelle. Durch viel Regen und wenig Sonne, aber milde Temperaturen konnten die Landwirte weder eine besonders gute Ernte einfahren noch wirkte sich das Wetter negativ auf die Erträge aus. 70 bis 80 Dezitonnen pro Hektar haben die Landwirte einfahren können, so Stattmann. Der durchschnittliche Wert ist dem feuchten Wetter im Frühjahr geschuldet.

Wie es um die Sommerernte bestellt ist:

Die Landwirte rechnen bei der anstehenden Sommerernte ebenfalls mit durchschnittlichen Erträgen. Durch die starken Regenfälle im Frühjahr habe das Getreide mit Pilzkrankheiten zu kämpfen gehabt.

Der Mais ist noch nicht reif für die Ernte. Aber auch er bereitet den Landwirten noch Sorgen. „Der Mais steht sehr unterschiedlich“, sagt Alfred Stattmann. Auf sandigen Böden wachse er gut. Denn dort kann das Regenwasser gut ablaufen. Auf Ton- oder Lehmböden wächst der Mais nicht so gut in diesem Jahr. Dort konnte der viele Regen besonders im Juni nicht gut ablaufen. Dadurch können die Pflanzen schlecht Sauerstoff mit dem Boden austauschen, erklärt Stattmann.

„Wichtig für den bevorstehenden Ernteerfolg ist jetzt einigermaßen beständiges Sommerwetter“, sagt der Ortslandwirt Stattmann. Zwei Wochen Sommerwetter am Stück, das wünscht er den Landwirten.

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